Zurück am alten Platz

Daun. (sts) Gut drei Monate war das Kampbüchelkreuz zur Sanierung in der Werkstatt des Dauner Steinmetzmeisters Peter Pantenburg (links, rechts sein Mitarbeiter Mario Pickan). Seit Dienstag ist das Denkmal zurück am angestammten Platz in der Leopoldstraße gegenüber dem Marktplatz.

Peter Pantenberg (rechts) und Mario Pickan legen letzte Hand ans Kampbüchelkreuz an. TV-Foto: Stephan Sartoris

Auftraggeber der Sanierung war die Eifelvereins-Ortsgruppe Daun, die auf eigene Kosten schon einige Dauner Denkmäler hat restaurieren lassen. Laut Eifelvereins-Geschäftsführer Alois Mayer sind das Buntsandsteinkreuz und der dahinter liegende Basaltstein markante Zeugnisse der Dauner Stadtgeschichte. Der Platz, wo das 1824 errichtete Kreuz steht, war eine mittelalterliche Gerichtsstätte, an der Recht gesprochen, Gesetze und Verordnungen verkündet, aber auch manche Urteile gefällt wurden. Auch im Umfeld hat sich schon etwas getan. So ist der verrostete Eisenzaun vom städtischen Bauhof auf Vordermann gebracht worden. Folgen sollen noch Bänke und eine Informationstafel über das Kampbüchelkreuz.