1. Region
  2. Vulkaneifel

Zweite Reise in die Heimat von Vikar Oko

Zweite Reise in die Heimat von Vikar Oko

Am 17. Februar brechen 15 Frauen und Männer - darunter fünf aus dem Dekanat Daun - mit Vikar Ohajuobodo Oko aus Salm zu einer zweiwöchigen Reise in dessen nigerianische Heimat auf. Damit wird eine im Jahr 2008 begonnene Initiative fortgesetzt.

Salm/Daun. (bb) Das Grundanliegen sei gleich geblieben, erklären stellvertretend für die Reisegruppe die Pastoralreferenten Josef Langenfeld aus Meisburg und Thomas Reichert aus Weidenbach sowie Gemeindereferentin Stefanie Peters aus Oberstadtfeld dem Trierischen Volksfreund: die Heimat des seit 2004 in Deudesfeld, Meisburg, Salm, Wallenborn und Weidenbach als Seelsorger tätigen Nigerianers Ohajuobodo Oko kennenzulernen. "Doch so wie sich der Teilnehmerkreis über das Dekanat Daun hinaus ausgeweitet hat, ist auch unser Bewusstsein größer geworden, dass wir Christen zu einer Weltkirche gehören", betont Thomas Reichert. In Nigeria gebe es bereits eine Fülle und Vielfalt des kirchlichen Lebens und Denkens nebeneinander. "Dieser Wandel vollzieht sich auch bei uns", sagt er. Josef Langenfeld ergänzt: "Struktur und Finanzen sind in der Kirche Nigerias zweitrangig. Dort steht an erster Stelle ein mit viel Fantasie gelebter Glaube."

Stefanie Peters erinnert sich an die beeindruckende Erfahrung der ersten Reise, dass man in Nigeria als Gast auf besondere Weise empfangen werde. Die Bereitschaftsführerin des Kreisverbands Daun des Deutschen Roten Kreuzes möchte diesmal ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Ersten Hilfe im Rahmen einer Multiplikatorenschulung im Heimatbistum von Vikar Oko weitergeben.

Im Januar 2008 hatte eine achtköpfige Gruppe aus der Eifel Nigeria besucht; im Jahr darauf war eine nigerianische Delegation zum Gegenbesuch zu Gast im Bistum. Die zweite Reise diene der Kontaktpflege und der Begegnung mit Menschen in den Bistümern Awgu und Enugu. Geplant ist die Begleitung eines jungen Mannes aus Pünderich (Mosel), der zurzeit ein freiwilliges soziales Jahr in Nigeria absolviert.

Mit im Gepäck hat die von Ohajuobodo geleitete Gruppe Fußballschuhe und Trikots für 60 Jungen sowie 1100 Euro aus dem Erlös des sechsten Afrikatages, aus dem vergangenen Sommer in Salm. Dieses Geld fließe in einen Fond zugunsten von Menschen, die ihre Krankenhauskosten nicht bezahlen könnten, erläutern Josef Langenfeld, Thomas Reichert und Stefanie Peters.

Wer sich über die Projekte in Nigeria informieren oder sie mit Geld- oder Sachspenden unterstützen möchte, kann sich an Thomas Reichert unter Telefon 06599/1274 wenden.