Zwischen Ätna und Eifel

Zwischen Ätna und Eifel

DAUN. (red) In Catania am Fuße von Europas größtem aktiven Vulkan, dem Ätna, wurde kürzlich die Vereinigung europäischer Vulkangebiete aus der Taufe gehoben. Für den "Vulkaneifel European Geopark" unterzeichnete der wissenschaftliche Leiter der Natur- und Geopark GmbH, Andreas Schüller, die Kooperations-Charta.

Der Gründung der Vereinigung europäischer Vulkangebiete war eine Tagung vorausgegangen, die sich mit der Bedeutung des Vulkanismus in den Vulkangebieten Europas befasste und bei der die grundlegenden Ziele und Aufgaben für die Zusammenarbeit festgelegt wurden. Als Delegation aus der Vulkaneifel diskutierten die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Hillesheim, Heike Bohn, der Chef der Kur- und Freizeitbetriebe Daun, Thomas Räthlein, und Andreas Schüller, wissenschaftlicher Leiter der Natur- und Geopark GmbH, mit den Tagungsteilnehmern aus Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Frankreich. Bedeutende Vulkangebiete, beispielsweise Ätna, Vesuv, die Insel Pico (Azoren), Lanzarote, Auvergne im Massif Central, Santorini, Chios, Thira in der Ägäis und die Vulkaneifel wollen künftig den kooperativen Austausch in den Bereichen Wissenschaft, Tourismus und Kultur aufnehmen. Als Gründungsmitglied übernimmt die Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH gleichzeitig auch die Funktion als nationale Anlaufstelle für weitere Vulkangebiete, die sich für die Mitarbeit in der "Città del Vulcano" interessieren. Im Hinblick auf die Herausforderungen, die das erweiterte Europa mit sich bringen wird, und vor dem Hintergrund, bestehende Märkte zu halten, aber auch neue Gäste-Einzugsgebiete erschließen zu können, wird die europäische Zusammenarbeit eine zunehmende Bedeutung erhalten.

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