Werk in Mandern 16 Millionen Euro gefordert: Bilsteins Kampf gegen den Konzern-Goliath Thyssenkrupp

Trier/Mandern · Kampf gegen den schleichenden Untergang: Wie die Belegschaft von Thyssenkrupp Bilstein in Mandern nun Unterstützung für mehr Investitionen bekommt und warum ein Tarifvertrag zur Zukunftssicherung nicht ganz aussichtslos ist.

Erst vor vier Wochen haben die Thyssenkrupp Bilstein-Beschäftigten darauf aufmerksam gemacht, dass sie einen schleichenden Untergang ohne die erforderlichen Investitionen befürchten. Archiv-Foto: Andreas Sommer

Erst vor vier Wochen haben die Thyssenkrupp Bilstein-Beschäftigten darauf aufmerksam gemacht, dass sie einen schleichenden Untergang ohne die erforderlichen Investitionen befürchten. Archiv-Foto: Andreas Sommer

Foto: Andreas Sommer

Vier Wochen nach ihrer beeindruckenden Lichtaktion bei Thyssenkrupp Bilstein in Mandern (Kreis Trier-Saarburg) haben die rund 820 Beschäftigten mit dem Besuch von Jürgen Kerner auf der Betriebsversammlung nun auch aus dem Aufsichtsrat des Stahlkonzerns Unterstützung für ihr Anliegen erhalten. Der neugewählte zweite Vorsitzende der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bei Thyssenkrupp unterstützte die Belegschaft des Automobilzulieferers darin, bei der Essener Konzernleitung die rund 16 Millionen Euro für ein strategisch wichtiges Logistikkonzept im Hochwald einzufordern.