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Wasserschutzpolizei birgt drei Autos aus der Mosel

Wasserschutzpolizei birgt drei Autos aus der Mosel

Drei Autos und ein Leichtkraftrad hat die deutsche Wasserschutzpolizei in Zusammenarbeit mit luxemburgischen Behörden seit Montag aus der Mosel geborgen. Die Beamten haben den Fluss von der Sauermündung bis zur saarländischen Grenze abgesucht und dabei mehrere große Funde gemacht.

(cmk) Auf der Suche nach gefährlichen Gegenständen für die Schifffahrt sind Beamte der Wasserschutzpolizei Trier fündig geworden. Drei Autos, ein Leichtkraftrad und mehrere Fischerboote haben sie mit Hilfe eines neuen Geräts, dem sogenannten Sidescanner, auf dem Grund der Mosel entdeckt.

Fischerboote bleiben in der Mosel

Die Autos und das Moped haben Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Trier mithilfe von schweren Maschinen aus dem Fluss geborgen. Die Fischerboote hingegen liegen laut Dietmar Esch, Leiter der Wasserschutzpolizei in Trier, weiterhin in der Mosel. Die Wracks seien nicht gefährlich für die Binnenschifffahrt.

Der neue Scanner, mit dem die Beamten nach den Gegenständen gesucht haben, ist bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit mit der großherzöglichen Polizei und dem luxemburgischen Zivilschutz zum ersten Mal eingesetzt worden. "Wir sind sehr zufrieden. Auch unsere luxemburgischen Partner sind froh, dass wir das Ziel voll erreicht haben", sagt Esch. "Wir wissen jetzt Bescheid, dass die Mosel frei ist. Das war eines der Ziele."

Mit der Aktion wollten die Behörden Schiffsunfälle verhindern. Außerdem waren sie auf der Suche nach Beweisstücken, die eventuell bei ungeklärten Kriminalfällen weiterhelfen können.