1. Region

Weniger Unfälle und Tote auf den Straßen der Region

Weniger Unfälle und Tote auf den Straßen der Region

Auf den Straßen der Region sind im vergangenen Jahr weniger Menschen als noch 2008 gestorben. Die Zahl der Verkehrstoten ging um 20 Prozent zurück. Auch gab es weniger Verletzte. Die Polizei führt das auf mehr Kontrollen und sicherere Autos zurück.

(wie) „Schwerer Unfall auf der B51“; „B51 für mehrere Stunden komplett gesperrt“. Immer wieder macht die Bundesstraße 51 zwischen Trier und Bitburg Schlagzeilen wegen schwerer Unfälle. Doch in der Unfallstatistik 2009 taucht die B51 weniger häufig auf als noch im Jahr zuvor. 186-mal krachte es auf der vielbefahrenen Bundesstraße, 21-mal oder zehn Prozent weniger als 2008. Die B51 sei nicht die Horror-Strecke, als die sie oft dargestellt werde, sagt Reinhold Rothgerber, Sprecher des Trierer Polizeipräsidiums. Jedenfalls sei sie kein Unfallschwerpunkt. Gerade mal 0,9 Prozent aller Unfälle in der gesamten Region ereigneten sich auf der Bundesstraße.

Auch die Zahl der Verkehrstoten auf der Strecke ging zurück. Verloren 2008 noch sechs Menschen bei Unfällen auf der B51 ihr Leben, waren es im vergangenen Jahr noch drei. Zehn Menschen wurden zwischen Trier und Bitburg schwer verletzt, zwölf weniger als ein Jahr zuvor. „Wir haben intensiver auf der B51 kontrolliert“, begründet Rothgerber den Rückgang. Auch der weitere dreispurige Ausbau und der Wegfall gefährlicher Kreuzungen auf die Bundesstraße habe zu dieser Entspannung geführt.

Verstärkte Kontrollen, aber auch sicherere Autos sind laut Rothgerber der Grund dafür, warum es bei den insgesamt 20.630 Unfällen (280 weniger als 2008) 20 Prozent weniger Tote gab als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt verloren im vergangenen Jahr bei 36 Unfällen 39 Verkehrsteilnehmer auf den Straßen der Region ihr Leben, 2008 waren es noch 49. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging von 2548 auf 2478 zurück.

Unfallursache Nummer eins bleibt das Rasen. Erfreulich: Die Zahl der Unfälle wegen Alkohols ist um 38 auf 429 gesunken. Seit 2005 sei die Zahl der Alkoholunfälle in der Region um 30 Prozent zurückgegangen, sagt Rothgerber.

Keine Entspannung gab es bei den jungen Fahrern. Die 18- bis 24-Jährigen waren 2008 überdurchschnittlich häufig an Unfällen beteiligt, nämlich an 23 Prozent aller Unfälle in der Region. Zehn junge Menschen starben dabei, 165 wurden schwer und 599 leicht verletzt.