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Umwelt
Wie das klimaschädliche CO2 in die Atmosphäre gelangt

FOTO: TV / Schramm, Johannes
Kohle ist die größte Emissionsquelle, gefolgt von Erdöl und Erdgas. Ein Auszug aus dem Buch „Kleine Gase – Große Wirkung: Der Klimawandel“. Von Katharina De Mos

Das Verbrennen fossiler Brennstoffe (zum Beispiel Kohle, Erdöl und Erdgas) zur Energiegewinnung war im Jahr 2014 für etwa 85 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich; Landnutzungsänderungen trugen zu zehn Prozent, die Zementproduktion zu fünf Prozent zu diesem weltweiten CO2-Ausstoß bei.

Damit wird deutlich, dass vor allem die Verbrennung fossiler Brennstoffe für den Anstieg der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre verantwortlich ist. Wie die aus den fossilen Brennstoffen erzeugte Energie genutzt wird, zeigt das Diagramm (siehe rechts). Bei der Betrachtung erkennt man, dass die Kohle mit 44 Prozent den größten Anteil an den Emissionen ausmacht, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen.

Eine weitere Quelle ist die Entwaldung, wie sie bereits vor einigen Hundert Jahren in Europa und in Nordamerika stattgefunden hat.  Aktuell werden vor allem die tropischen Regenwälder abgeholzt und gerodet, um Straßen zu bauen, Weideland zu erschließen, Holz zu gewinnen oder um Pflanzen wie Ölpalmen, Bananen, Soja und Kaffee für den Verkauf in andere Länder anzubauen (sogenannte Landnutzungsänderungen).

Dadurch und durch natürliche Ursachen wie zum Beispiel Waldbrände ist im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2009 eine Waldfläche von durchschnittlich 35 Fußballfeldern pro Minute verloren gegangen.

Einen ausführlichen Artikel über Klimaschutz-Tipps der Energieagentur Rheinland-Pfalz gibt es hier.

Aus: „Kleine Gase – Große Wirkung:
Der Klimawandel“ von David Nelles
und Christian Serrer, ISBN: 978 - 3 - 9819650 - 0 - 1, fünf Euro.