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"Wildschwein-Kompromiss" in der Eifel funktioniert

Daun/Gerolstein. Der landesweit einzigartige „Wildschwein-Kompromiss“, den Jäger und Landwirte in der Vulkaneifel geschlossen hatten, funktioniert. Jäger versprechen ihre Abschussvorgaben einzuhalten, damit die Flurschäden gering bleiben, und die Bauern sind zufrieden.

(red) 1000 Wildschweine sind im Vulkaneifelkreis seit April erlegt worden. 800 weitere sollen bis zum Ende des Jagdjahrs im März folgen. Obwohl Schwarzwild nicht auf den amtlichen Abschussplänen steht, haben sich die Jäger in der Vulkaneifel eigene Maßstäbe auferlegt.

Anhand von Frischlingszählungen im Juni wurden erstmals Abschusszahlen je Revier festgelegt. Auf diesem Weg sollte den im Vorjahr gravierenden Schäden auf Feldern und Wiesen vorgebeugt werden. Mit Erfolg, wie Bernd Feltges, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands, berichtet: „ Bei den Schäden liegen wir noch immer unter dem Vorjahresniveau."