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Wirtschaft in der Region warnt: Die Not der Unternehmen wird größer

Pandemie : Wirtschaft in der Region warnt: Die Not der Unternehmen wird immer größer

Die Industrie- und Handelskammer Trier kritisiert scharf die Beschlüsse des Corona-Gipfels. Viele Unternehmen hätten noch immer keine Perspektive, viele seien mittlerweile in der Existenz bedroht.

Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, Jan Glockauer, kritisiert die Beschlüsse des Corona-Gipfels. „Die Politik hat die Chance verpasst, endlich einen klaren und nachvollziehbaren Weg aus dem Lockdown aufzuzeigen.“ Die Inzidenz haben in weiten Teilen der Region schon vor Wochen ein Wiederhochfahren der Wirtschaft gerechtfertigt. „Nun haben viele Unternehmen immer noch keine Perspektive, wie es weitergehen wird. Das ist insbesondere für das Gastgewerbe und den Einzelhandel ein harter Schlag, da die Branchen selbst bei ersten Vorüberlegungen für Lockerungen keine Rolle zu spielen scheinen.“

Durch die erneute Verlängerung des Lockdowns würden immer mehr Unternehmen in wirtschaftliche Existenznot geraten. „Wir befürchten, dass die Innenstädte dadurch einen nachhaltigen Schaden erleiden werden.“ Glockauer fordert für betroffene Branchen eine finanzielle Entschädigung, „und zwar in einer Höhe, die den betroffenen Unternehmen auch einen Restart nach dem Lockdown gewährleistet“.