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28 überprüfte Fahrzeuge dürfen nicht weiterfahren

28 überprüfte Fahrzeuge dürfen nicht weiterfahren

Die Region im Dreiländereck ist ein Transitgebiet: Täglich werden auf den Straßen in der Region Tausende von Tonnen an Gütern, darunter auch Gefahrstoffe und Abfälle, transportiert. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen aufgrund von fehlender oder unzureichender Ladungssicherung oder Überschreitung von Lenkzeiten.

Trier. Das Polizeipräsidium Trier hat von Montag, 16. Juni, bis Mittwoch, 18. Juni, auf den Bundesautobahnen A 1 (Rastplätze Hetzerath und Rivenich) und A 64 (Rastplätze Sauertal und Markusberg) eine großangelegte behördenübergreifende Kontrolle des gewerblichen Güter- und Reiseverkehrs durchgeführt. Hauptaugenmerk legten die eingesetzten Beamten auf Ladungssicherung, Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie den technischen Zustand der kontrollierten Fahrzeuge, auch von Reisebussen. Insgesamt kontrollierten die Beamten rund 212 LKW, darunter 71 Gefahrgut- und Abfalltransporter sowie 17 Reisebusse. Überwiegend stellten sie Verstöße gegen Sozialvorschriften fest. 51 Fahrer hatten die Lenkzeit überschritten. In 34 Fällen bemängelten die Beamten die unzureichende oder fehlende Ladungssicherung. Daneben schlugen 15 Verstöße gegen gefahrgutrechtliche Vorschriften und 13 Verstöße gegen abfallrechtliche Vorgaben zu Buche.
28 Fahrzeuge erhielten Mängelberichte. 28 LKW und Bussen wurde aufgrund unzureichender Ladungssicherung, Überschreitung der Lenkzeiten sowie technischer Mängel die Weiterfahrt untersagt. Die meisten Fahrer konnten nach Behebung der Mängel ihre Fahrt fortsetzen.
Bei einigen LKW waren die technischen Mängel so erheblich, dass die Reparaturen wohl noch einige Tage in Anspruch nehmen.
Drei Fahrzeugführer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Fünf Fahrer saßen bei der Kontrolle unter Drogeneinfluss hinter dem Steuer ihrer Lastkraftwagen.
16 Tonnen zu viel geladen


Sechs Holztransporter waren derart überladen, dass sie vor Ort Teile der Holzstämme abladen mussten. 3500 Euro Sicherheitsleistung für 16 Tonnen Überladung und wegen defekter Bremsanlage musste ein belgischer Fahrer bezahlen, der auf dem Rastplatz Markusberg angehalten wurde. Gegen zehn von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüfte Fahrzeugführer werden noch weitere Ermittlungen folgen, da der Anfangsverdacht einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit vorlag.
Auf der Grundlage des "Prümer Vertrags" unterstützten Polizeibeamte des Großherzogtums Luxemburg und Polizeibeamte aus Belgien die Kontrolle auf dem Parkplatz Markusberg. red