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Tagung
4. Trierer Straßenbautag in der Arena Trier

Rund 400 Ingenieure und Experten für Straßenbau haben sich in Trier Informiert. Foto: privat
Rund 400 Ingenieure und Experten für Straßenbau haben sich in Trier Informiert. Foto: privat FOTO: Peter Braun / TV
Trier. (red) Gut sechseinhalb Stunden drehte sich beim vierten Trierer Straßenbautag alles um Asphalt, Recyclingmöglichkeiten und die Novellierung von Din-Vorschriften (Din 18300). 400 Experten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland waren der Einladung gefolgt. Seit mehreren Jahren führt die Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Rheinland-Pfalz und Saarland in Kooperation mit dem Laboratorium für Straßen- und Betonbau Trier diese Fortbildungsveranstaltung durch, um zum einen den Kunden des Laboratoriums das Netzwerk und die Fortbildungsmöglichkeiten der Ingenieursvereinigung vorzustellen und andererseits diese Veranstaltung im Rahmen des Fortbildungsprogramms der VSVI zu nutzen.
Heribert Waschbüsch

(red) Erfreulich war nach Ansicht des 1. Vorsitzenden der Bezirksgruppe Trier, Peter Braun, die gute Durchmischung der Teilnehmer aus Vertretern von Verwaltungen (59 Prozent), Bauwirtschaft und Industrie (28 Prozent) und Ingenieurbüros (13 Prozent).

Der Tagungsleiter und Organisator dieser Veranstaltung hatte hochkarätige Referenten angefragt. So hatten die Vorträge während der sechseinhalbstündigen Veranstaltung im Vormittag ihren Schwerpunkt im Asphaltbereich. Es referierte Dr. Ronald Utterodt, Experte im Bereich Einbau- und Verdichtungstechnik im Asphaltbau über Möglichkeiten zur Qualitätsverbesserung und Dr. Viktor Root stellte spezielle Asphaltdeckschichtbeläge für spezielle Anforderungsprofile vor.

Im Weiteren ging es um den Abfallkreislauf und die Nutzung von Ausbauasphalt als Recyclingzugabe zur Schonung der Vorkommen natürlicher Mineralstoffe. Es wurden die Möglichkeiten der Wiederverwendung und der Einsatz von sogenannten Verjüngungsmitteln beim Einsatz von Ausbauasphalt durch die Experten Stephan Ninnig und Dr. Knut Johannsen beleuchtet. Herr Mario Peiker vom Laboratorium für Straßen- und Betonbau Trier ging auf die Probenahme bei Kontrollprüfungen im Asphaltbau ein und erläuterte den Zuhörern mögliche Fehlerquellen.

Nachmittags erläuterten die Referenten Dr. Thomas Becker, Uwe Schroeder, Markus Meerfeld die jüngsten Erfahrungen im Zusammenhang mit der Novellierung der DIN 18300 ehe zum Abschluss der Veranstaltung der Leiter dieses Seminars, Herr Dieter Thelen einen Erfahrungsbericht über Qualitätssicherung von der Planung bis zur Fertigstellung einer Großbaustelle am Beispiel des Neubaus der Produktionsstätte Wirtgen-Benninghoven gab.

Das Auditorium zeigte sich sehr interessiert, so dass auch während der Pausen über das Vorgetragene diskutiert wurde.

Das Schlusswort hielt Harald Enders, Leiter des Arbeitskreises Berufliche Fortbildung der VSVI, betonte die wichtige Aufgabe der Vereinigung kostenlose Fortbildung für ihre Mitglieder zu betreiben und gab bereits einen Ausblick auf den 5. Trierer Straßenbautag im Jahr 2019.

400 Experten diskutierten und informierten sich bei der Gemeinschaftsveranstaltung der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Rheinland-Pfalz und Saarland und dem Laboratorium für Straßen- und Betonbau Trier. Foto: privat
400 Experten diskutierten und informierten sich bei der Gemeinschaftsveranstaltung der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Rheinland-Pfalz und Saarland und dem Laboratorium für Straßen- und Betonbau Trier. Foto: privat FOTO: Peter Braun / TV