Ausbildung: Abenteuer Wirtschaft zeigt Jugendlichen die Berufswelt

Ausbildung : Abenteuer Wirtschaft zeigt Jugendlichen die Berufswelt

(red) Eine Maschine bedienen, einmal an Bord der Werkslok mitfahren: Im Rahmen der Woche der Ausbildung haben Schüler aus der Region die Möglichkeit genutzt, einen Blick hinter die Kulissen von regionalen Unternehmen zu werfen.

Diese Möglichkeit schafft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier jährlich unter dem Motto „Abenteuer Wirtschaft“. Wie abenteuerlich Wirtschaft wirklich sein kann, erlebten Schülergruppen beispielsweise bei den Unternehmen Theo Steil GmbH am Trierer Hafen und der Feluwa Pumpen GmbH in Mürlenbach.
In mehreren Workshops wurden ihnen Konstruktionszeichnungen und die Verarbeitung von Wertstoffen gezeigt. Neben einer detaillierten Betriebsbesichtigung konnten Schüler der Realschule Waldrach in Trier auch Kontakt zur Politik knüpfen. Die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Daniela Schmitt stießt dort mit IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer während der Workshops zur Schülergruppe dazu. Staatssekretärin Schmitt sagt: „Wir haben mit der dualen Ausbildung ein gutes Fundament für die berufliche Entwicklung“. Für die Betriebe sei die Aktion Abenteuer Wirtschaft eine „schöne Möglichkeit“, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Das sah in dem Fall auch die Schülergruppe so, die den einen oder anderen gewonnenen Eindruck bei der Suche nach dem Traumjob einbeziehen wird.
Um dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat die IHK Trier ihr Engagement in der Berufsorientierung in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich verstärkt. Neben Projekten wie „Abenteuer Wirtschaft“, richtet die IHK sich auch mit der landesweiten Kampagne „durchstarter.de“ an die Schulabgänger in der Region. Ziel ist es, den Schülern eine  möglichst genaue Vorstellung der verschiedenen Berufsfelder zu geben. Das soll im besten Fall nicht nur zu mehr Ausbildungsverträgen in der Region führen, sondern auch die Ausbildungsabbrüche weiter niedrig halten. Einer Umfrage der IHK zufolge ist ein Großteil der abgebrochenen Ausbildungen auf unklare Berufsvorstellungen zurückzuführen.

Weitere Informationen: IHK Trier, Stefanie Barth, Telefon (06 51) 97 77-3 60, E-Mail: barth@trier.ihk.de

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