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Am 27. März eröffnet der Bauhaus-Baumarkt in Trier

Regionale Wirtschaft : Bauhaus baut Baumarkt in Trier auf

Es ist eine sportliche Aufgabe: Bis zum 27. März müssen mehr als 160 000 Produkte ihren Platz im neuen Baumarkt der Bauhaus AG in Trier gefunden haben. Im Sommer vergangenen Jahres wurde bekannt, dass die Bauhaus AG den Trierer Baumarkt Thomas übernimmt.

Mit Beginn des Jahres ist nun der neue Eigentümer am Start. Doch einen kompletten Baumarkt einzurichten und an das Design der 270 Bauhaus-Baumärkte anzupassen, braucht seinen Vorlauf.

Nun läuft der Countdown für die Eröffnung in wenigen Wochen. Das Innengebäude wurde komplett geräumt und muss nun im Stil der typischen Bauhausfilialen aufgebaut werden. In der Baumarktkette hat man mit solchen Aktionen durchaus Erfahrung. „Wir haben drei spezielle Teams, die dafür geschult sind“, erklärt Pressesprecher Manuel Löhmann bei einem Termin vor Ort.

Ende vergangenen Jahres hat Bauhaus in Dresden und Reutlingen zwei Märkte eröffnet. Im ersten Quartal 2020 stehen nun die Eröffnungen in Finnland, in Lathi, und in Trier an. Rund 200 Mitarbeiter von Bauhaus und anderen Firmen sind derzeit an der Mosel dabei, die Inneneinrichtung aufzubauen, Regale, Hinweisschilder, anzubringen, teilweise neue Böden und natürlich alles an Ort und Stelle zu bringen.

Auf der 18 600 großen Verkaufsfläche in der Luxemburger Straße in Trier sind in dem Fachzentrum 15 Fachgeschäfte unter einem Dach. Geschäftsleiter Frank Borst und seine Stellvertreterin Janina Pohl sind mit ihren Mitarbeitern gefordert: aufbauen, auspacken, sortieren, einrichten. 80 Mitarbeiter sind in der neuen Bauhaus-Filiale beschäftigt, rund die Hälfte der Mitarbeiter kennt das Haus, wurde vom Thomas Baumarkt übernommen. „Wir haben allen ehemaligen Mitarbeitern ein Übernahmeangebot gemacht. Rund 40 Beschäftigte sind jetzt im Team“, erklärt das Unternehmen.

Mit dem Konzept der Fachzentren möchte Bauhaus den Kunden eine „umfassende und kompetente Beratung“ anbieten. Levant Özer, Geschäftsleiter Südwest, erklärt die Idee: „Wir bieten beispielsweise nicht nur Türen an, sondern auch einen Montageservice.“ Das heißt, kauft ein Kunde etwa eine Haustür im Baumarkt, bietet das Unternehmen auch den Einbau über eine heimische Firma an. „Wir suchen uns regionale Handwerker, die die Leistung erbringen, wir übernehmen die Gewährleistung.“ Özer betreut insgesamt elf Bauhauszentren im Südwesten, so etwa auch in Saarbrücken, Dillingen, Ensdorf, Luxemburg, Koblenz, Bad Kreuznach und Trier. „Im Herbst kommt dann noch ein Bauhaus in Haßloch als Nummer zwölf hinzu“, erklärt Levant Özer.

 Rund 160 000 Produkte müssen bis zu Eröffnung am 27. März eingeräumt sein.
Rund 160 000 Produkte müssen bis zu Eröffnung am 27. März eingeräumt sein. Foto: TV/Heribert Waschbüsch

Die Unterteilung in Fachzentren ist überall gleich und reicht von Bauelementen und Baustoffen (auch ein Angebot für Handwerker und Gewerbetreibende), über Eisenwaren und Elektro sowie Werkzeuge und Maschinen bis hin zu Leuchten, Parkett, Laminat, Paneele und Sanitär. „Passgenaue Serviceleistungen wie der Montageservice oder der Leihservice ergänzen das Angebot“, erklärt Borst. Stadtgarten nennt das Unternehmen beispielsweise seinen Gartenbereich, mit Pflanzen, Gartenwerkzeugen und -maschinen sowie Gartenbaustoffen. „Wassersportfreunde finden bei Bauhaus Nautic ein breites Angebot“, wie Özer betont. Vom Bootslack bis hin zum passgenauen Zuschnitt von Bootsbau-Sperrholz sei alles möglich. „Und für alle Stand-up-Paddel-Fans haben wir nicht nur alle Untensilien, sondern auch eine wassersportbegeisterte Mitarbeiterin in Trier“, freut sich der Bauhaus-Geschäftsführer Özer.