Auf zu neuen Ufern

DAUN/ENNEPETAL. (bl) Am Freitag soll das lange Warten ein Ende haben. Dann wird nach TV -Informationen ein neuer Investor für die insolvente Firma Carl Dan. Peddinghaus mit ihrem Zweigbetrieb in Daun-Rengen vorgestellt.

Vergangene Woche sprach Bruno Weiler, Leiter des Zweigbetriebs in Daun-Rengen, noch vorsichtig von einem "Blick in die Glaskugel", was einen möglichen neuen Investor für die insolvente Firma Carl Dan. Peddinghaus angeht. Inzwischen ist es nach TV -Informationen amtlich. Der neue Geldgeber soll am Freitag der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Augen waren groß im Oktober 2002, als der Automobilzulieferer mit Stammwerk in Ennepetal (Nordrhein-Westfalen) bekanntgab, Insolvenzantrag stellen zu müssen. Wenige Wochen zuvor bei einem Tag der offenen Tür im Zweigwerk Rengen wurde der Betrieb noch als gesund und effizient eingestuft. Am Tag der Hiobsbotschaft hieß es, die schwache Autokonjunktur, gestiegene Preise für Material und Energie, sinkende Erträge für die Produkte und verlustreiche Dependancen in Amerika machten den Schritt nötig. Er ging einher mit 160 Entlassungen zum Jahreswechsel, rund 20 davon in Daun. In den vergangenen Monaten habe sich laut Michael Kasperski, Peddinghaus-Vertriebsgeschäftsführer, die Lage wieder gebessert, auch weil Kunden wie VW, DaimlerChrysler oder BMW dem Unternehmen treu geblieben seien. Wer der neue Investor genau ist, wollte die Geschäftsführung in Ennepetal auf TV -Anfrage noch nicht preis geben. Sicher aber sei, dass mit ihm die derzeit 155 Arbeitsplätze bei Peddinghaus in Daun gesichert werden, teilte Kasperski mit.

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