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Bernkasteler Ring im Wandel

Wein : Bernkasteler Ring im Wandel

Beginnender Generationswechsel bei der ältesten Weinversteigerungsgesellschaft.

(red) Das Jahr 2021 beginnt für den Bernkasteler Ring mit Neuerungen. Die jährliche Mitgliederversammlung fand das erste Mal digital statt. Eine digitale Vorstandswahl könnte nicht passender sein für einen beginnenden Generationenwechsel im Vorstand des 1899 gegründeten Vereins.

Die Spitze des Vorstandes ist bestätigt und wird auch weiterhin für Kontinuität sorgen: Mit Martin Kerpen vom Weingut Kerpen in Wehlen als 1. Vorsitzenden, Vertreter der Mittelmosel und Sprachrohr für den gesamten Verbund sowie Herbert Weis vom Weingut Erben von Beulwitz in Mertesdorf als Vertreter der Ruwer und zweitem  Vorsitzenden. Beide sind seit 2012 auf ihren Positionen.

Im Beirat wurde Johannes Schmitz vom Rebenhof-Johannes Schmitz in Ürzig bestätigt, er ist nun auch schon seit über zehn  Jahren Bestandteil des Vorstandes. Er setzt sich seit jeher besonders für den Riesling ein, der Fallstaff betitelt ihn humoristisch und dennoch bewundernd als „Chefgärtner des Ürziger Würzgarten“. Er versteht es Moderne und Tradition symbiontisch zu transportieren.

Christa Jüngling hat sich nach 22 Jahren von ihrem Amt verabschieden wollen, ebenso Karl Josef Loewen, Andreas Schmitges und Heike Clüsserath. Sie haben sich bewusst dafür entschieden einer Riege junger Winzer die Möglichkeit zu geben, im Bernkasteler Ring die Zukunft mitzugestalten.

Als Vertreter für die Terrassenmosel wurde Kilian Franzen vom Weingut Franzen aus Bremm gewählt. Der junge Winzer vermarktet erfolgreich mit seiner Frau Angelina seit 2010 Weine aus dem steilsten Weinberg Europas.

Kilian Schmitges  als jüngster unter „den neuen“ studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn und stieg danach ins elterliche Weingut Schmitges in Erden ein. Seit nun 4 Jahren ist er im Weingut für die Weine und deren Vermarktung verantwortlich.