Betriebsrätearbeitskreis Trier-Monaise: Umfrage zur Verkehrsanbindung

Industriegebiet Trier-Monaise : Stadt, Betriebe und Betriebsräte ziehen an einem Strang

(hw) 5000 Beschäftigte arbeiten in den 200 Unternehmen im Industriegebiet Trier-Monaise. Für deren Belange hat sich der Betriebsrätearbeitskreis Monaise gegründet.

Unter dem Dach des DGB wurde in den vergangenen Monaten eine Mitarbeiterbefragung initiiert. Gerd Willems von JTI nennt die Zielsetzung: „Mit der Umfrage wollen wir den Bedarf unter den Kollegen in Sachen Nahverkehr erfragen. Wann fährt ein Bus? Wo ist die Haltestelle? Wie weit ist es zum Wohnort? Denn es kann doch nicht die Antwort sein, dass wir hier immer nur noch größere Parkplätze bauen“, findet Willems. Schon bei der Vorstellung der Aktion zeigte die Stadt Trier Interesse und Kooperationsbereitschaft. Nun liegen die Ergebnisse vor und werden am Donnerstag, 31. Oktober, ab 18 Uhr im Forum des Trierischen Volksfreunds vorgestellt. Als Gäste werden Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Vertreter der Trierer Stadtwerke anwesend sein. Anschließend soll bekanntgegeben werden, welche Maßnahmen aus der Befragung abgeleitet werden und welche Veränderungen es im ÖPNV geben wird. Das Ergebnis der Umfrage ist durchaus aussagekräftig: 512 Beschäftigte haben teilgenommen. Die Fragebögen wurden in Zusammenarbeit mit der Uni Trier ausgewertet. Über 40 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage sind mit der aktuellen Verkehrsanbindung unzufrieden. Vor allem die Dauer und die schlechte Taktung der öffentlichen Busverbindung wurden kritisiert, genauso wie der schlechte Zustand der Radwege.

In dem Arbeitskreis haben sich Betriebsräte von Japan Tobacco International (JTI), Gerd Willems, MM Gaphia (MMG), Jürgen Keipinger, Heintz van Landewyck, Andreas Clemens, und Trierischer Volksfreund, Stefan Strohm, zusamengeschlossen. Unterstützt werden sie von DGB-Regionsgeschäftsführer James Marsh.

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