Bildungszentrum der Handwerkskammer Trier: 44 Millionen Euro für die Zukunft

Wirtschaft : Bildungszentrum der Handwerkskammer Trier: 44 Millionen Euro für die Zukunft

Die Vorfreude auf das neue Bildungszentrum der Handwerkskammer Trier ist allen Verantwortlichen anzusehen. 44 Millionen werden hier investiert, nach dem Richtfest am Freitag soll im Juni 2019 der Umzug erfolgen.

„Hier entsteht Großes.“ Die Handwerkskammer Trier feiert mit rund 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft das Richtfest beim Bildungszentrum. 15 Monate nach der Grundsteinlegung steht nun der Rohbau, im Juni 2019 beginnt der Umzug ins neue Bildungszentrum – bis Mai 2020 soll der gesamte Komplex nebst Außenanlagen fertig sein. Von Handwerkspräsident Rudi Müller und HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf gibt es Lob und Dank an alle Mitwirkenden und Mitzahlende, das Land, den Bund, die Stadt und natürlich die Vollversammlung als Vertretung des heimischen Handwerks. „Mit dem Neubau wollen wir die Zukunft der Betriebe aktiv mitgestalten. Die Ausbildung wie auch die Fort- und Weiterbildung werden dadurch neue Akzente erhalten.“

Das neue Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) wird mit über 400 Werkstattplätzen und nahezu 200 Unterrichtsplätzen die Handwerkslehrlinge aus der Region qualifizieren und zudem das Bildungsangebot für Elektrotechniker, Friseure, Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung, Klimatechnik, KFZ-Mechatroniker, Maler, Lackierer, Fahrzeuglackierer, Tischler und Metallbauer umfassen. Das Sahnehäubchen ist das landesweite Dentalbildungszentrum.

Rudi Müller: „Eine Aufbruchstimmung haben wir mit dem Neubau bereits erzeugt. Diesen positiven Aufwärtstrend gilt es jetzt zu nutzen“, sagt der Präsident. Als bundesweit erstes Bildungszentrum ist das Trierer Zentrum in Passivhausweise konzipiert. „Unser Neubau hat eine Leuchtturmfunktion mit Ausstrahlungskraft weit über die Grenzen hinaus“, unterstrich Axel Bettendorf.

Der Rohbau des 44 Millionen Euro teuren Bildungszentrums steht. Foto: TV/Heribert Waschbüsch

Der Neubau benötigt durch seine Dämmung und Konzeption 90 Prozent weniger Heizenergie als ein Altbau und 75 Prozent weniger als ein konventioneller Bau.