Bitburger Braugruppe erhöht Bierpreise

Bitburger Braugruppe erhöht Bierpreise

Die Bitburger Braugruppe erhöht zum 1. Oktober die Bierpreise. WIe hoch, teilte das Unternehmen noch nicht mit.

"Eine Preiserhöhung wäre bereits im vergangenen Jahr notwendig gewesen. Jetzt können wir die enormen Kostensteigerungen - unter anderem bei Rohstoffen, Energie oder Glas - nicht mehr länger auffangen. Unsere Einsparpotenziale sind ausgereizt", begründet Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, die Entscheidung. Wie hoch die Erhöhung ausfällt, teilte Bitburger nicht mit: Dies sei die Entscheidung des Handels, sagte eine Unternehmenssprecherin

Schon im vergangnen Jahr hatte die Braugruppe für Oktober eine Preiserhöhung angekündigt, sie dann aber im August überraschend zurückgenommen. Als Erklärung nannte der Brauereikonzern damals, dass "der Markt eine Preiserhöhung nicht zulässt".

Die Erhöhung gilt für alle Sorten und Gebinde der Hauptmarken. Zuletzt hatte die Bitburger Braugruppe im Jahr 2008 die Abgabepreise für ihre Hauptmarken erhöht. Zur Bitburger Braugruppe gehören die Marken Bitburger, König Pilsener, Köstritzer, Licher und Wernesgrüner. Seit 2010 hält das Unternehmen außerdem die Marken- und Vertriebsrechte für Königsbacher und Nette.

Hinzukommt, dass die ersten Monate 2013 nicht gut liefen. Bundesweit ist der Bierabsatz um 4,1 Prozent gesunken, so das Statistische Bundesamt. Offiziell gibt es seitens der Brauereien noch keine Wasserstandsmeldung.

Schon 2012 war für die Bitburger Braugruppe schwierig. Die Nummer drei in Deutschland - gemessen am Gesamtausstoß - fiel unter die 7,5-Millionen-Hektoliter-Marke (minus 0,6 Prozent gegenüber 2011, Gesamtmarkt minus 1,3 Prozent). Der Hoffnungsschimmer im Konzern von Bitburger, König Pilsener, Königsbacher, Licher, Nette, Köstritzer und Wernesgrüner ist Bitburger: Der Absatz stieg um 1,1 Prozent auf über vier Millionen Hektoliter. hw