Die Bitburger Braugruppe will 2011 weiter wachsen

Die Bitburger Braugruppe will 2011 weiter wachsen

Die Bitburger Brauerei möchte 2011 weiter wachsen. Auch Zukäufe könnten zu diesem Ziel beitragen, sagt der Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe Werner Wolf gestern unserer Zeitung.

Bitburg. In einem insgesamt schrumpfenden deutschen Biermarkt hat sich die Bitburger Braugruppe für das laufende Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt. "Wir haben uns für das Jahr 2011 Wachstum vorgenommen. Neben organischem Wachstum sind dabei Zukäufe eine weitere Möglichkeit", sagte Wolf dem TV. Das sei "jedoch immer ein opportunistisches Geschäft. Denn es muss auch jemand bereit sein, zu verkaufen". Maßgaben seien darüber hinaus eine sinnvolle Ergänzung unseres Portfolios und die Erfüllung des Premium-Anspruchs. "Was passt, muss daher einzelfallabhängig bewertet und entschieden werden", so Wolf. Das Unternehmen, zu dem die Biermarken Bitburger, König (Duisburg), Licher (Lich), Köstritzer (Bad Köstritz) sowie mit Marken- und Vertriebsrechten die Königsbacher Brauerei in Koblenz und die Nette-Brauerei gehören, ist schon seit vielen Jahren auf der Suche nach passenden Ergänzungen.

Zumindest die Mehrheitsbeteiligung am Spielwarenhersteller Sterntaler fiel aus dem Rahmen und ließ die Branche aufhorchen.

Bit-Chef Wolf kann sich weiterhin vieles vorstellen: "Unsere Kernkompetenz ist natürlich Bier, wir verstehen aber grundsätzlich etwas von der Produktion und der Distribution von Getränken. Daher gibt es keine Denksperre im Kopf."

Die Gruppe setzte 2010 rund 776 Millionen Euro um und verkaufte 7,4 Millionen Hektoliter Bier. hw