Die nächste Eifelwerk-Tochter in Schwierigkeiten

Die nächste Eifelwerk-Tochter in Schwierigkeiten

Ein weiteres Unternehmen der Eifelwerk-Gruppe aus Malbergweich (Eifelkreis Bitburg-Prüm) hat beim Amtsgericht Bitburg einen Insolvenzantrag gestellt: Die Eifelwerk Fahrzeugtechnik Entwicklungs- und Dienstleistungs GmbH beschäftigt etwa 25 Mitarbeiter.

Die schlechten Nachrichten bei der Eifelwerk-Gruppe reißen nicht ab. Erst Anfang des Monats meldete die Holding, die Eifelwerk Heinrich Stein GmbH & Co. KG, ein vorläufiges Insolvenzverfahren an, nun ist es Eifelwerk Fahrzeugtechnik Entwicklungs- und Dienstleistungsgesellschaft. Zuletzt waren in der Gruppe noch gut 500 Mitarbeiter beschäftigt. Doch die Zukunft ist ungewiss. Inzwischen sind bereits fünf Unternehmen aus der Gruppe in ein Insolvenzverfahren verstrickt.

Für die Eifelwerk Fahrzeugtechnik Entwicklungs- und Dienstleistungs GmbH wurde der Trierer Rechtsanwalt Jens Lieser zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt. Lieser ist auch mit der Insolvenz der Nürburgring GmbH betraut. "Wir prüfen nun, wie die Geschäfte weiterlaufen können", sagte er dem TV auf Anfrage.

Die Eifelwerk Heinrich Stein GmbH & Co. KG hat ihre Wurzeln im Jahr 1912. Das Unternehmen wurde damals in Malbergweich (Eifelkreis Bitburg-Prüm) als Gießerei für Leichtmetall und Messing gegründet. Über die vielen Jahre hat das Unternehmen zahlreiche Töchter gegründet oder hinzugekauft. Die Firma fungiert seit 2007 als Holdinggesellschaft der Eifelwerk-Gruppe. Sie ist Zulieferer der Kraftfahrzeug-, Maschinenbau-, Luftfahrt- und Elektronikindustrie.