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Die Oeko-Foire hat sich gemausert

Die Oeko-Foire hat sich gemausert

Die Luxemburger Umweltmesse "Oeko-Foire" eröffnet am Freitag, 12. September, bereits zum 21. Mal ihre Pforten. Rund 170 Aussteller haben sich zur Messe auf dem Luxemburger Kirchberg angemeldet.

Luxemburg. Seit mehr als zwei Jahrzehnten schlägt einmal im Jahr das ökologische Herz der Großregion auf dem Kirchberg in Luxemburg. Die "Oeko-Foire" hat sich in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Deutschland zu der Umweltmesse schlechthin gemausert. Auch in diesem Jahr hat die Messe für Umweltbewusste einiges zu bieten. Rund 170 Aussteller präsentieren und verkaufen ihre Produkte für den Alltag.

Dabei sind sämtliche Bereiche des täglichen Lebens vertreten: Bauen und Wohnen, Heizsysteme, erneuerbare Energien, Ernährung, Möbel, Haushaltsartikel und Spielzeug, Kosmetik, Buchhandel und Medien, Textilien und Schuhe, Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft, Kunsthandwerk sowie Reisen und Freizeit.

Zu den Höhepunkten bei der diesjahrigen Messe gehört nach Einschätzung des Veranstalters der Stand des luxemburgischen Transportministers: Ausgestellt wird eine Trambahn, die den Öffentlichen Personen-Nahverkehr im Ländchen vor-anbringen soll. Dort wird auch die Trasse der geplanten Stadtbahn in der Stadt Luxemburg vorgestellt.

Erstmalig informieren die Ministerien für Umwelt, Wirtschaft und Energie sowie das Ministerium für Wohnungsbau auf einem gemeinsamen Beratungsstand. Themen sind Energiesparen, Altbausanierung, Niedrig- und Passivbauweise und die staatlichen Förderprogramme.

Auf mehr als 400 Quadratmetern werden den Besuchern Bioprodukte wie Backwaren, Fleisch, Obst und Gemüse bis hin zu Wein vorgestellt. Dort wird den Gästen alles rund um das Thema "Biologische Nahrungsmittel und ihr Anbau" vermittelt, und bei den zahlreichen Kochvorführungen können die Besucher auch vieles davon probieren.

Die Öffnungszeiten der Oeko-Foire sind: Freitag, 12. September, von 14 bis 21 Uhr, und Samstag/Sonntag (13./14. September) jeweils von 10 bis 19 Uhr. Das Tagesticket kostet fünf Euro, wer mit dem Bus oder Fahrrad kommt, zahlt nur drei Euro , und Kinder bis zwölf Jahre sind frei.