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Ein neues Logo soll die Moselregion verbinden

Ein neues Logo soll die Moselregion verbinden

Die Initiative Terroir Moselle möchte luxemburgische, französische und deutsche Weine aus dem Moseltal fördern und bekanntmachen. Nun hat die Aktion sich in einem Wettbewerb ein Logo gewählt. Gewonnen hat Inessa Popova, Studentin der Fachhochschule Trier.

Remich. Inessa Popova darf sich über ein Preisgeld von 4000 Euro freuen und das grenzübergreifende Mosel-Projekt Terroir Moselle über ein neues Logo. Im luxemburgischen Remich wurde das Ergebnis des Designwettbewerbs vorgestellt. "Um die Identität der gesamten Region zu stärken sowie einen Wiedererkennungswert zu schaffen, haben sich die Partner von Terroir Moselle ein Logo gewünscht", erklärt die Initiative. Marc Weyer, Präsident der Steuerungsgruppe Terroir Moselle, und Projektkoordinatorin Ségolène Charvet präsentierten die Arbeit der Trierer FH-Studentin. Diese soll nicht die bereits existierenden Logos ersetzen, sondern die Verbindung zwischen allen Partnern und allen Regionen des Projektes schaffen. Das Logo soll auf der neuen Ausstellung Wein und Architektur sowie auf Infomaterialien, Broschüren, Büchern und Marketingobjekten zu finden sein. In einer engen Partnerschaft mit der FH Trier (Fachbereich Gestaltung) wurde ein Wettbewerb entwickelt und ausgeschrieben. 31 Studierende haben teilgenommen und 42 Entwürfe eingereicht. Die sechsköpfige Jury mit Vertretern von der lothringischen, luxemburgischen und deutschen Mosel hatte eine schwierige Aufgabe. Auf den weiteren Plätzen hinter der Siegerin folgten Florian Kornrumpf und Lynn Schiltz auf einem gemeinsamen zweiten Platz. red
Extra

Terroir Moselle ist ein französisch-luxemburgisch-deutsches Projekt zur Förderung von Image und Bekanntheit der Weine des europäischen Tals der Mosel. Das Projekt wurde 2010 gestartet. Die Weinbauverbände, touristischen Organisationen, kulturellen Akteure, Wissenschaftler aus den drei Ländern arbeiten zusammen, um die Region sowie die Vielfalt der Weine bekannter zu machen und die Bewohner der drei Länder einander näherzubringen. red