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Fachkräftemangel-Konferenz in Konz

Fachkräftemangel-Konferenz in Konz

Rund 150 000 Beschäftigte in Luxemburg pendeln jeden Tag ins Großherzogtum zur Arbeit, 28 000 davon aus der Region Trier. Damit kommt fast jeder zweite Arbeiter oder Angestellte in Luxemburg aus dem Ausland. Fachkräfte sind gesucht.

Konz. Die Sicherung geeigneter Fachkräfte stellt für die Unternehmen eine wichtige Aufgabe dar. Viele Betriebe sind schon heute von einem Fachkräftemangel betroffen. Deshalb veranstaltet das Institut der Großregion (IGR/Arlon, Belgien) in Zusammenarbeit mit der Lokalen Aktionsgruppe Moselfranken, der luxemburgischen Region Miselerland und dem Landkreis Trier-Saarburg eine transnationale Konferenz zum Thema Ausbildung und Fachkräftesituation in der Großregion".
Neue Wege gehen


Sie ist am Freitag, 7. Dezember, ab 10.30 Uhr im Kloster Karthaus in Konz. Interessierte Bürger, Wirtschaftsvertreter, die Politik und Verbände können bei der Veranstaltung mitdiskutieren.
Denn die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Großregion ist unterschiedlich ausgeprägt. Vor allem die Region Trier und das Großherzogtum Luxemburg bieten nach wie vor beste Arbeitsperspektiven. Durch Erleichterungen bei der Fachkräfteanwerbung aus Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit, Steigerung der Mobilität von arbeitslosen Personen, eine bessere Integration von Migranten und eine ausgeprägte Willkommenskultur können auch die Möglichkeiten zur Arbeitskräftesicherung verbessert werden.
Im Rahmen der Konferenz soll die Arbeitsmarkt- und Fachkräftesituation in den verschiedenen Gebieten der Großregion beleuchtet werden. Gleichzeitig soll diskutiert werden, mit welchen Maßnahmen dem schon heute erkennbaren Fachkräfteengpass, der sich bedingt durch den fortschreitenden demografischen Wandel gerade in den ländlichen Räumen verschärfen wird, begegnet werden kann.
Die Veranstaltung wird von Christophe Langenbrink vom Luxemburger Wort geleitet. Nach Auffassung von Landrat Günther Schartz, Vizepräsident der IGR, bietet die Veranstaltung einen guten Überblick über die Fachkräftesituation in der Großregion.
Anmeldung unter Telefon 0651/715-137 oder EMail: jennifer.picko@trier-saarburg.de. red