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Französischer Wein in Fässern aus Südeifel-Holz

Französischer Wein in Fässern aus Südeifel-Holz

Der Eifelwald und französische Rotweine werden in den kommenden Jahren eine enge Verbindung eingehen. Beim Fassholzverkauf der Forstämter Bitburg und Neuerburg wurden sich Waldbesitzer und französische Aufkäufer einig.

Bitburg. (red) Vor wenigen Tagen fand der Verkauf von Fassholz aus dem Bereich der Forstämter Bitburg und Neuerburg in Zusammenarbeit mit der Eifel Wald- und Holz GmbH (EWH) statt.

Angeboten wurden neben Eichen aus Gemeindewäldern auch Eichen aus dem Bereich des Waldbauvereins Bitburg. Von zehn Privatwaldbesitzern der Privatwaldbetreuungsreviere Bitburg West und Neuerburg Süd wurden die Eichen auf einen zentralen Lagerplatz gebracht. Insgesamt lagen 60 Stämme mit einem Gesamtvolumen von 134 Festmetern dort.

Von diesen sogenannten Rohschäften wurden vom Einkäufer der französischen Firma Société Girondine des Bois 48 Stämme ganz oder teilweise gekauft. Die Ware ist für Weinfässer bestimmt. Die Preise beliefen sich je nach Stärkeklasse des Holzes zwischen 315 Euro und 450 Euro pro Festmeter. Bei einer Übernahme von insgesamt 78 Festmetern liegt der Gesamtumsatz bei 34 600 Euro.

Der gemeinschaftliche Verkauf und das gebündelte Angebot durch die Eifel Wald und Holz GmbH machen den Verkauf dieser seltenen Sondersortimente aus dem kleinparzellierten Privatwald möglich.

So lässt sich für den Waldbesitzer eine zusätzliche Wertschöpfung realisieren. Wegen der guten Nachfrage wurde eine weitere Übernahme seitens des Einkäufers zugesagt. Wer in seinen Wäldern noch qualitativ hochwertige Eichen, die auch gering besplittert sein dürfen, mit einem Durchmesser von mindestens 50 Zentimetern hat und diese im ersten Quartal 2010 anbieten möchte, kann sich an den für ihn zuständigen Privatwaldbetreuer der Forstämter Bitburg und Neuerburg wenden.