Für Firmen, Gründer und Familien

Für Firmen, Gründer und Familien

Mittelstand, Kommunen und Privatpersonen im Land können von den Angeboten der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) profitieren. Im Jahr 2013 flossen allein über 110 Millionen Euro Fördergelder in die Region.

Trier/Mainz. "Wir spielen in der Regionalliga." Wenn der Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) spricht, meint er das nicht abfällig. Das komplette Geschäft der Förderbank ist regional ausgerichtet - ausschließlich auf Rheinland-Pfalz. "Unser größter Unterschied zu den Hausbanken ist, dass wir kein Schaltergeschäft haben. Wir unterstützen Förderwillige über deren Hausbank", sagt Dexheimer. 315 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Förderbelange im Land.
Das Kerngeschäft der ISB, die vor drei Jahren aus der Fusion der ISB GmbH und der Landestreuhandbank (LTH) hervorging, liegt auf drei Säulen: Wirtschaftsförderung, Kommunalfinanzierung und Wohnraumförderung.
Im Rahmen der Wirtschaftsförderung stellt die ISB Förderinstrumente für verschiedene Vorhaben zur Verfügung: Investitionen in Unternehmensgründungen, Innovationen und Betriebserweiterungen unterstützt sie mit zinsgünstigen Darlehen, Beteiligungen, Bürgschaften sowie Zuschüssen und kann durch die Kombination der verschiedenen Produkte individuelle Finanzierungen zusammenstellen und Mittel des Bundes und der EU einbeziehen. Daneben steht die Förderbank Unternehmen mit einem Netz von Wirtschaftsförderern, Banken, Kammern sowie vielen weiteren Multiplikatoren beratend zur Seite.
Im Jahr 2013 wurden in der Wirtschaftsförderung insgesamt 3337 Projekte mit insgesamt 2,33 Milliarden Euro gefördert. Mit 8,1 Millionen Euro beteiligte sich die ISB an Firmen, 11,1 Millionen Euro wurden als Bürgschaften bewilligt. "Wir nehmen Unternehmen an die Hand", beschreibt Dexheimer diesen Kernbereich der ISB-Tätigkeit, zu der auch der Investoren- und Standortservice gehört. Die ISB berät Unternehmen über verschiedene Ansiedlungsmöglichkeiten im Land und vermittelt zudem Kontakte zwischen rheinland-pfälzischen und ausländischen Firmen.
Junge Familien profitieren


Ein weiteres Standbein ist die Wohnraumförderung. Im Jahr 2013 wurde die Schaffung und Modernisierung von 2331 Wohneinheiten mit zinsgünstigen Darlehen in einer Gesamthöhe von 69,7 Millionen Euro unterstützt.
"Wir engagieren uns im sozialen Wohnungsbau, unsere Darlehen werden einkommensabhängig vergeben. Vor allem jungen Familien wollen wir den Weg ins eigene Haus ebnen oder bei der Sanierung von Wohnraum helfen", sagt Dexheimer und fügt hinzu: "Bei allen unseren Tätigkeiten sind wir im Gegensatz zu Geschäftsbanken keine Gewinnmaximierer, sondern unser Anspruch ist, den Landeshaushalt zu entlasten und landesweit Förderaufträge umzusetzen."Extra

ISB-Förderung in der Region: Im Jahr 2013 belief sich die Förderung der ISB in der Region auf über 110 Millionen Euro, die sich wie folgt aufschlüsselt: Stadt Trier 15,7 Millionen Euro, Kreis Trier-Saarburg 25,6 Millionen Euro, Eifelkreis Bitburg-Prüm 32,7 Millionen Euro, Kreis Bernkastel-Wittlich 15,6 Millionen Euro, Vulkaneifelkreis 21,8 Millionen Euro. Die ISB ist zudem seit einigen Jahren Partner des Volksfreund-Schulprojekts KLASSE! "Wir wollen Schüler für wirtschaftliche Themen sensibilisieren", ist laut Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer der Beweggrund für die Partnerschaft mit dem TV. BP

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