Gläubiger am Zug

TRIER. (DiL) Sieben Monate nach dem Gang zum Amtsgericht hat Insolvenzverwalter Hans-Albert Brauer einen Insolvenzplan für das Trierer Unterhaltungszentrum Riverside und seinen Schwesterbetrieb in Kaiserslautern vorgelegt.

Damit ist eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Erhaltung der Betriebe genommen worden. Er sei froh, dass er den Gläubigern einen solchen Plan unterbreiten könne, erklärte der Insolvenzverwalter. Stimmt die Mehrheit der Gläubigerversammlung dem Angebot zu, kann Inhaber Bernd Gritzmacher ab dem 1. Juli die Diskotheken wieder eigenständig betreiben. Mit den in den letzten Monaten erwirtschafteten Einnahmen als Insolvenz-Masse kann Brauer den Trierer Gläubigern, darunter die Karlsberg-Brauerei, eine Quote von rund zehn Prozent anbieten. Würde das Angebot abgelehnt, käme es zu einer Liquidation. Angesichts fortlaufender Kosten bliebe dann für die Gläubiger wohl noch weniger übrig. Bernd Gritzmacher ist optimistisch, dass er weiter machen kann. Der Gastronom hatte kürzlich sein Amt als Präsident von Eintracht Trier abgegeben.