Hilfe beim Berufsstart

In wenigen Wochen beginnt für viele Jugendliche mit dem Einstieg in die Ausbildung das Berufsleben. Häufig ist dieser Schritt auch mit dem Auszug aus dem Elternhaus verbunden, da die Ausbildungsstelle sonst nicht zu erreichen ist. Die Arbeitsagentur hilft bei dem Schritt.

Trier. (red) Wenn ein Jugendlicher eine Lehrstelle gefunden hat, die zu weit von der Wohnung der Eltern entfernt liegt, kann die Agentur für Arbeit helfen. Vor aussetzung für die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) ist, dass weder der Jugendliche noch die Eltern die Kosten selbst tragen können.

Möglich ist im Rahmen der BAB ein Zuschuss zur Miete, zum Lebensunterhalt oder zu notwendigen Fahrtkosten, denn die Ausbildungsvergütung reicht oft nicht aus, um eine notwendige Wohnung oder Fahrtkosten zu bestreiten. Neben den Jugendlichen und Eltern sind auch die Ausbildungsbetriebe ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es darum geht, dieses finanzielle Risiko abzumildern. Es kommt vor, dass der Wunschkandidat eines Betriebs aufgrund von Mobilitätproblemen eine Ausbildungsstelle nicht antreten kann. Die Berufsausbildungsbeihilfe kann hier einen finanziellen Ausgleich schaffen. "Viele Unternehmen unterstützen ihre Auszubildenden schon bei der Freizeitgestaltung und helfen ihnen, sich am neuen Wohnort einzuleben. Der Hinweis auf die Berufsausbildungsbeihilfe kann dann auch die notwendige finanzielle Sicherheit schaffen", sagt Thomas Mares, Pressesprecher der Agentur für Arbeit.

Der Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe sollte möglichst noch vor Beginn der Ausbildung gestellt werden. Die Berater der Arbeitsagentur informieren auch gerne über die genauen Fördervoraussetzungen. Einen ersten Überblick mit Musterrechnungen kann man im Internet unter www.babrechner.arbeitsagentur.de erhalten.