HINTERGRUND

Die Lage im Land und in der Region Die Erholung am rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt hat im Mai angehalten. Dabei fiel der saisonal bedingte Rückgang der Arbeitslosigkeit stärker aus als 2002. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat wieder zugenommen. Trotz der positiven Signale kann aber nicht von einer Trendumkehr gesprochen werden, heißt es beim Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz-Saarland. Dazu fehlten die konjunkturellen Impulse. Nach Angaben der Behörde waren Ende Mai im Land 151 700 Frauen und Männer arbeitslos, 7500 weniger als im April. Noch immer sind 12 700 mehr Menschen arbeitslos als im Mai 2002. Die Arbeitslosenquote sank von 7,9 Prozent im April auf 7,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch 6,9 Prozent betragen. In der Region Trier ist die Lage ähnlich. Ende Mai waren bei den Geschäftsstellen des Arbeitsamtes Trier 15 125 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem April ist dies ein Rückgang um 1558. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 238 Personen mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote fiel im Mai um 0,7 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Dieser Wert liegt 0,1 Prozentpunkt höher als vor einem Jahr. Die Zugänge sind mit 2204 Personen nur wenig höher als im Vorjahresmonat. Mit 1122 Personen kommt die Hälfte der Zugänge unmittelbar aus Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit, vor allem aus dem Handel, dem Baugewerbe sowie dem Dienstleistungs-Bereich. Das angespannte Konjunkturklima zeigt sich auch bei der Kurzarbeit. Im Mai arbeiteten in 84 Betrieben 1406 Arbeitnehmer verkürzt. Das sind 19 mehr als im April und 327 Personen weniger als im Mai 2002. (red)