HINTERGRUND

Die Sprudel-Hersteller von Birresborner aus der Vulkaneifel haben eine lange Tradition. Offiziell gibt es das Unternehmen seit 90 Jahren. Doch die Quellen gelten schon seit der Antike als wertvoll. Seit 1991 hat die Birresborner Phönix Sprudel GmbH und Co. einen neuen Besitzer - sie gehört zu 100 Prozent der Gerolsteiner Gruppe an. Wie alle anderen Tochterunternehmen der Gerolsteiner Gruppe so handelt auch dieser Brunnen rechtlich selbstständig mit einem eigenen Markenprogramm. 25 Menschen waren bis gestern bei Birresborner beschäftigt. Sie stammen aus Gerolstein sowie den Kylltalgemeinden Birresborn, Mürlenbach und Büdesheim. Die Produktpalette des Birresborner Phönix Sprudels umfasste Mineral- und Heilwasser, Limonaden und Schorlen. Seit 1984 gibt es in Deutschland eine neue Mineral- und Tafelwasserverordnung und damit auch mehr Klarheit für den Verbraucher. Denn die Qualitätsunterschiede sind jetzt deutlich erkennbar. Früher war Tafelwasser der Oberbegriff für alle abgefüllten Wasser. Heute versteht man darunter ein Erzeugnis, das aus verschiedenen Wassern und Zusatzstoffen künstlich hergestellt wird. Folglich kann Tafelwasser auch nie eine Quellenbezeichnung tragen. Ganz anders das als höherwertig anzusehende "Natürliche Mineralwasser". Es stammt aus einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und ist nicht belastet durch Umwelteinflüsse. Regelmäßige Kontrollen garantieren die ursprüngliche Reinheit des Wassers. (sas/mh)