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IG Metall kontra Natus: Keine Einigung erzielt

IG Metall kontra Natus: Keine Einigung erzielt

Bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Trier haben die IG Metall und die Trierer Firma Natus sich nicht geeinigt. Die Gewerkschaft wehrt sich gegen die Kündigung von vier Mitarbeitern und kämpft für einen Betriebsrat.

Trier. Das Ringen zwischen der IG Metall und der Trierer Firma Natus ist in die nächste Runde gegangen - allerdings ohne Ergebnis. Bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Trier, zu dem etwa drei Dutzend IG-Metall-Mitglieder erschienen waren, konnte keine Einigung erzielt werden. Gegenstand der Verhandlung war nicht die von der IG Metall geforderte Einrichtung eines Betriebsrats (der TV berichtete), sondern die Kündigungen von vier Mitarbeitern, gegen die die Gewerkschaft sich wehrt.
Sabine Plate-Betz, Geschäftsführerin der Vereinigung Trierer Unternehmer, die die Firma Natus vor Gericht vertritt, betonte, dass die Kündigungen nichts mit der IG-Metall-Mitgliedschaft der Mitarbeiter zu tun habe. Sie seien überwiegend betriebsbedingt. Denn der Auftragsbestand sei seit 2011 um fast ein Viertel eingebrochen. Als Ursache nannte sie die Energiewende und die fehlenden Aufträge von Kraftwerken.
Die nächste Verhandlung ist im Oktober. Bei dem gleichen Gericht hat die IG Metall kürzlich beantragt, bei Natus einen Wahlvorstand einzusetzen, der die Betriebsratswahlen organisiert. Das Ergebnis steht noch aus. Die Wahl eines solchen Vorstands war zuvor daran gescheitert, dass die Kandidaten nicht die nötige Mehrheit bekamen. kah