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IHK: Gewerbegebiete komplett mit Glasfaser ausbauen

Mainz/Trier (red) Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur hat einen Sonderaufruf zur Förderung des Glasfaserausbaus in Gewerbegebieten gestartet. red

Kommunen und Kreise in Rheinland-Pfalz haben damit erstmals die Chance, mit finanzieller Unterstützung des Bundes in allen unterversorgten Gewerbegebieten Glasfaseranbindungen für Unternehmen zu schaffen.

Aus Sicht der Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Land sollte die Gelegenheit genutzt werden, die Unternehmen vor Ort zu unterstützen. Leistungsfähige Breitbandinfrastruktur gehört zu den dringendsten Bedürfnissen der Wirtschaft in Rheinland-Pfalz.
„Dank des gemeinsamen Engagements von Bund, Land, Kommunen und Landkreisen befindet sich Rheinland-Pfalz bereits auf einem guten Weg, den Breitbandausbau vor Ort voranzubringen“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Bisher war es aus rechtlichen Gründen jedoch nicht möglich, alle Gewerbegebiete zu versorgen. Gerade Gebiete mit einer mittelmäßigen Anbindung galten entgegen der Lebenswirklichkeit als zu gut versorgt und konnten nicht auf Unterstützung hoffen. Das Programm des Bundes bietet laut Rössel die Chance, diese Lücke zu schließen und schafft daneben auch für kreisfreie Städte Perspektiven.
„Die Bedeutung des Themas ist  allen Verantwortlichen bewusst. Trotz der Anstrengungen aller Beteiligten in den Ausbaugebieten ist es jedoch noch ein weiter Weg, bis die Glasfaseranbindungen vor Ort tatsächlich verfügbar sind“, so Nicole Rabold, breitbandpolitische Sprecherin der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Jedes Vorhaben kann mit maximal einer Million Euro an Fördermitteln aus dem Bundesprogramm gefördert werden. Die Antragstellung erfolgt über das zentrale Online-Portal www.breitbandausschreibungen.de
Fragen beantwortet: IHK Trier, Wilfried Ebel, Telefon: (06 51) 97 77-9 20, E-Mail: ebel@trier.ihk.de