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Kammer
IHK Trier entlastet Mitgliedsbetriebe noch stärker

Trier. Die knapp 30 000 Mitgliedsbetriebe der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier dürfen mit geringeren Mitgliedsbeiträgen rechnen als zunächst geplant. Im November 2017 hatte die IHK Trier erst eine Senkung des Umlagesatzes von damals 0,20 Prozent auf 0,14 Prozent beschlossen.
Heribert Waschbüsch

Nachdem der Jahresabschluss 2017 fertiggestellt wurde, ergibt sich nun weiterer Spielraum für eine Senkung auf dann 0,08 Prozent. Das entspricht insgesamt einer Entlastung um etwa 1,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. So hat es am Mittwochabend die Vollversammlung der IHK Trier beschlossen. „Gründe für die Senkung der Beiträge sind die anhaltend gute Konjunktur in der Region Trier, die erhöhte Nachfrage nach Weiterbildungsangeboten der IHK und die sparsame Haushaltsführung der Kammer“, betont Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier. Da auch 2018 mit einer ähnlich positiven Entwicklung zu rechnen sei, gebe die IHK jetzt frühzeitig eine Entlastung an ihre Betriebe weiter. Der IHK-Beitrag setzt sich zusammen aus Grundbeitrag und Umlagesatz. Bereits seit mehreren Jahren gelingt es der IHK Trier, den Umlagesatz immer weiter zu senken und ihre Mitgliedbetriebe dadurch zu entlasten. 2010 lag der Umlagesatz noch bei 0,39 Prozent des Gewerbeertrags eines Unternehmens. Verglichen mit dem künftigen Umlagesatz von 0,08 entspricht das einer jährlichen Entlastung der Betriebe um 4,1 Millionen Euro. Knapp 40 Prozent der Mitgliedsbetriebe sind von der Zahlung des Beitrags befreit, weil sie entweder in den ersten zwei Jahren ihrer Gründung stecken oder ihr Gewerbeertrag zu gering ist.