Kontakt auf Augenhöhe

Das Design-Kontakt-2008-Forum im IHK-Zentrum in Trier sollte "kleinen Design-Büros, Freischaffenden, Bürogemeinschaften und Design-Solisten" die Möglichkeit geben, sich der Wirtschaft zu präsentieren. Das Experiment gelang.

Trier. (hw) Die Wirtschaft in der Region Trier und die Fachhochschule Trier (FH) haben in vielen Feldern schon ihre gute Zusammenarbeit dokumentiert. Auch die jüngste Veranstaltung "Design-Kontakt-2008" ist wieder der Beweis, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sein kann. Knapp 20 "kleine Design-Unternehmen" hatten sich an der Kontaktmesse im Tagungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) beteiligt. Als gemeinsame Veranstalter wollten FH, IHK, Wirtschaftsministerium und das Designforum Rheinland-Pfalz "Designer" und Unternehmen zusammenbringen. Heinz Schwind, stellvertretender Geschäftsführer der IHK, hob die Bedeutung von Design für den Erfolg von Produkten hervor. Noch immer würden viele kleine und mittlere Betriebe diesem Thema aber wenig Aufmerksamkeit schenken. Mit der Veranstaltung soll sich das zum Besseren wenden. "Viele Unternehmen sind sich über die Bedeutung und Möglichkeiten von professionellem Design für ihr eigenes Unternehmen und ihren wirtschaftlichen Erfolg noch nicht bewusst", sagte Wirtschafts-Staatssekretär Siegfried Englert bei der Eröffnung der Veranstaltung. Ein besonderes Anliegen des Ministeriums sei es daher, den Dialog zwischen Unternehmen und Gestaltern anzuregen. FH-Präsident Professor Jörg Wallmeier fühlt sich mit der Hochschule im IHK-Zentrum "schon ganz zu Hause". Solche gemeinsamen Aktionen seien für die "praxisbezogene Hochschule" von großer Bedeutung.Beim Rundgang konnten sich die Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft von der Leistungsfähigkeit der 20 Design-Unternehmen aus der Region Trier und aus Luxemburg überzeugen. Wichtig dabei sei der Kontakt auf "Augenhöhe", sagte Julia Riedel (Designforum Rheinland-Pfalz descom).