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Mehr Geld für Beschäftigte von Heintz van Landewyck

Verhandlungen erfolgreich : Mehr Geld für Beschäftigte von Heintz van Landewyck

In der Tarifauseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) und dem Tabakkonzern Heintz van Landewyck haben sich die beiden Tarifparteien geeinigt.

(red) In der Tarifauseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) und dem Tabakkonzern Heintz van Landewyck haben sich die beiden Tarifparteien geeinigt. Der neue Entgelttarifvertrag bringt den Beschäftigten des Standorts Trier eine Steigerung ihrer Löhne und Gehälter von 2,8 Prozent ab dem 1. Januar 2022 und eine Corona-Prämie von 750 Euro. Die Ausbildungsvergütungen steigen um 150 Euro je Ausbildungsjahr, teilt die NGG mit. NGG-Verhandlungsführer Klaus Schu: „Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden und dem ersten Streik in der 100-jährigen Geschichte des Standorts Trier der Heintz van Landewyck GmbH hat die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten einen erfolgreichen Tarifabschluss erzielt.“ Mehr als 100 Beschäftigte hätten sich am Warnstreik im Dezember 2021 beteiligt (der Volkfsreund berichtete) und richteten damit ihre Forderungen nochmals deutlich und mit Nachdruck an den Arbeitgeber. Das wurde von den Arbeitgebern wahrgenommen und führte zum Erfolg, bilanziert NGG-Verhandlungsführer.

Der Zigarettenhersteller in Trier gehört zum Konzern in Luxemburg.  Das Luxemburger Stammhaus wurde bereits 1847 gegründet, die Trierer Produktionsstätte folgte 1925.