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Mini-Jobs für Arbeitslose

Mini-Jobs für Arbeitslose

TRIER. (red) Mit Mini-Jobs soll der deutsche Arbeitsmarkt entlastet werden. Für Arbeitslose, die eine Nebenbeschäftigung haben oder neu aufnehmen, ändert sich durch die neue Mini-Job-Regelung nichts.

Darauf weist das Arbeitsamt Trier hin. Wie bisher gilt die 15-Stundengrenze pro Woche. Das bedeutet, dass Arbeitslose, die wöchentlich 15 Stunden oder länger arbeiten, nicht mehr arbeitslos sind und folglich auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe haben. Beim Nebenverdienst sind 20 Prozent des Arbeitslosengeldes, mindestens aber 165 Euro im Monat, frei. Nebenverdienste, die diese Beträge überschreiten, werden weiterhin voll auf das Arbeitslosengeld, die Arbeitslosenhilfe und das Unterhaltsgeld angerechnet. Wichtig ist in jedem Fall, das Arbeitsamt rechtzeitig über die Nebenbeschäftigung zu informieren. Wird die Nebentätigkeit nicht rechtzeitig angezeigt, hat dies gravierende Folgen: Überzahlte Leistungen müssen dem Arbeitsamt einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden. Gleichzeitig wird geprüft, ob eine Ordnungswidrigkeit vorliegt, empfindliche Bußgelder drohen. Weitere Informationen enthält das Merkblatt "Nebeneinkommen" - Berücksichtigung von Nebenverdienst während der Arbeitslosigkeit, das beim Arbeitsamt oder im Internet unter der Adresse: www.arbeitsamt.de erhältlich ist .