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Perspektive für den Wiedereinstieg

Perspektive für den Wiedereinstieg

Meistens sind es Frauen, die beruflich pausieren und sich zu Hause um die Erziehung der Kinder oder die Pflege von Angehörigen kümmern. Damit sie den Wiedereinstieg meistern, Ängste verlieren und Selbstbewusstsein aufbauen, unterstützt die Agentur für Arbeit sie mit dem Projekt Perspektive Wiedereinstieg.

Trier. Vorbild ist das bundesweite Aktionsprogramm, das in diesem Jahr von den Vereinten Nationen mit dem United Public Services Award ausgezeichnet wurde - ein Preis für öffentliche Verwaltungen, die politische Initiativen erstklassig umsetzen. "Das Aktionsprogramm auf Bundesebene ist für mich ein wichtiger Ideengeber gewesen", berichtet Projektkoordinatorin Claudia Manger, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Trier. "Wir haben das Konzept jedoch nicht eins zu eins übernommen, sondern auf unsere regionalen Gegebenheiten angepasst." In der ersten Projektrunde, die im Frühjahr gestartet ist, nehmen 26 Frauen an der Perspektive Wiedereinstieg teil; 16 von ihnen haben bereits eine neue Arbeitsstelle gefunden.
Für die Frauen, die bei der Perspektive Wiedereinstieg mitmachen, ist die Teilnahme kostenlos. Damit Interessentinnen jedoch wissen, worauf sie sich einlassen, bietet Claudia Manger gemeinsam mit Anne Hennen, der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Trier-Saarburg, eine Informationsveranstaltung an, die am 29. Oktober von 14 bis 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Saarburg (Staden 130) stattfindet.
"Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Frauen, die ein Studium oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, Berufserfahrungen mitbringen und mindestens ein Jahr lang ihren Job aufgegeben haben", so Hennen. Entscheidet sich eine Frau dann nach reiflicher Überlegung und Beratung für die Perspektive Wiedereinstieg, kann sie bis zu neun Monaten am Programm teilnehmen. Gemeinsam mit einem Coach werden Fähigkeiten analysiert, Ziele für die Zukunft formuliert, Bewerbertrainings oder berufsbezogene Seminare besucht und passende Stellenangebote herausgefischt.
Hilfe auch nach dem Einstieg


Ist der neue Job erst einmal gefunden, stehen auch weiterhin professionelle Ansprechpartner zur Seite, die zum Beispiel bei der Organisation der Kinderbetreuung unterstützen oder Fragen rund um die neue Berufstätigkeit beantworten. "Die Perspektive Wiedereinstieg ist ein Komplettpaket, das Frauen vom ersten Gedanken des beruflichen Wiedereinstiegs über die Jobsuche bis in die Erwerbsphase hinein begleitet. Das macht den Erfolg des Programms aus", resümiert Manger.
Die Anmeldung zur Infoveranstaltung ist über Anne Hennen (Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Trier-Saarburg), Telefon 0651-715253, anne.hennen@trier-saarburg.de oder Jutta Knospe (Pädagogische Leiterin des Mehrgenerationenhauses) mgh@kulturgiesserei-saarburg.de , 06581-2336 möglich.
Weitere Informationen zum Projekt Perspektive Wiedereinstieg gibt` es auch bei Claudia Manger (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt) unter Telefon 0651/205 5301. red