Perspektive im Grünen

Den Meisterbrief als Qualifikation für Unternehmensführung und Nachwuchsausbildung erhielten in Mainz 102 Absolventen aus sechs grünen Berufsparten. Landwirtschaftskammer-Präsident Norbert Schindler lobte betriebswirtschaftliche Fähigkeiten und Motivation der jungen Meister.

Mainz. (win) Die selbstständige Führung eines Unternehmens und die Ausbildung des beruflichen bezeichnete Schindler bei der Meisterfeier im Mainzer Kurfürstlichen Schloss als elementaren Teil der Ausbildung. Viel Energie und Zeit in die Qualifikation zu investieren ist nach seiner Überzeugung aber auch ein vorrangiger Beitrag zur Zukunftssicherung von Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz. Auch zeigten die wieder steigenden Ausbildungszahlen auf aktuell mehr als 2000, dass junge Menschen in Land- und Forstwirtschaft, Wein- und Gartenbau oder hauswirtschaftlicher Dienstleistung neue berufliche Perspektiven sähen. Unter den 102 Absolventen der zweijährigen Meisterausbildung waren zehn Landwirte, 30 Winzer, 19 Gärtner, 19 Hauswirtschafterinnen, 23 Pferdewirte sowie ein Revierjäger.

Ihren Meisterbrief erhielten unter anderem: die Landwirtschaftsmeister Matthias Dimmer (Niederweiler, Bitburg-Prüm), Johannes Franzen (Schillingen, Trier-Saarburg), Sebastian Kluth (Malborn, Bernkastel-Wittlich), Johannes Nöhl (Idesheim, Bitburg-Prüm); die Pferdemeisterinnen Tanja Binoth (Kenn, Trier-Saarburg), Barbara Feldermann (Ayl, Trier-Saarburg); der Revierjagdmeister Frank Lemke (Bettenfeld, Bernkastel-Wittlich); die Winzermeister Thomas Burg (Reil, Bernkastel-Wittlich), Martin Klein (Palzem-Kreuzweiler, Trier-Saarburg), Achim Reis (Traben-Trarbach, Bernkastel-Wittlich), Christian Schäfer (Wintrich, Bernkastel-Wittlich) und Andreas Weirich (Starkenburg/Mosel, Bernkastel-Wittlich). Als bester Landwirtschaftsmeister wurde Johannes Nöhl zusätzlich ausgezeichnet.