Ausbildung zum Orthopädietechniker „Die perfekte Mischung aus Handwerk und Sozialem“ - Warum der Orthopädietechniker ein Beruf mit Zukunft ist

Trierweiler · Wer baut eigentlich die Hilfsmittel, wenn Menschen verletzt sind oder ein Körperteil verlieren? Die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker ist eher unbekannt. Zwei junge Frauen erzählen, was den Beruf ausmacht und warum die Ausbildung etwas Besonderes ist.

Die Auszubildende Franziska Fisch und Juniorchef Jan Doesken zeigen ein elektronisches Kniegelenk. Auf der Rampe im Hintergrund können die Kunden bei RehaWorld testen, ob bei den Hilfsmitteln für sie alles passt.

Foto: TV/Angelina Burch

Manchmal läuft es im Leben anders, als man sich das vorstellt. Verletzungen können Menschen, die vorher gesund waren, aus dem gewohnten Leben reißen. Ihnen wieder die Teilhabe am Leben zu ermöglichen und Lebensqualität zurückzugeben, ist das, was Lena Thonet Tag für Tag macht. „Es ist sehr bewegend, wenn Amputierte zum ersten Mal wieder selbstständig auf beiden Beinen stehen und ihrer Partnerin oder ihrem Partner wieder in voller Größe aufrecht in die Augen schauen können. Da fließen auch mal Tränchen bei unseren Kunden.“ Ihnen nicht nur fachlich, sondern auch psychisch zu helfen, gehört zu ihrem Beruf Orthopädietechnik-Mechanikerin dazu. „Wenn Kinder Orthesen bekommen und die Farben und Motive so toll finden, dass sie sie am liebsten nicht mehr ausziehen möchten, ist das sehr berührend.“