Schloss Wachenheim AG legt gute Zahlen vor

Getränke : Osteuropa ist für Schloss Wachenheim Wachstumsmotor

(hw) Die Schloss Wachenheim AG mit Stammsitz in Trier ist mit ihrem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Für den Getränkekonzern endet das Wirtschaftsjahr jeweils am 30. Juni.

Die Zahlen für 2018/19: Schloss Wachenheim steigerte seinen Umsatz um 3,9 Prozent auf 337,2 Millionen Euro (Vorjahr: 324,5 Millionen Euro). Der Absatz ging indes leicht zurück. Konzernweit ging die Anzahl der verkauften Flaschen – umgerechnet auf Ein-Liter-Flaschen – mit 220,7 Millionen Flaschen leicht zurück (Vorjahr: 224,4 Millionen Flaschen).

Das operative Ergebnis, das sogenannte EBIT, beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 23 Millionen Euro, nach zuvor 23,8 Millionen Euro. Als Konzernüberschuss wies die Akteingesellschaft 16 Millionen Euro aus (Vorjahr: 16,4 Millionen Euro). Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie erhalten. Dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand muss die Hauptversammlung noch zustimmen.

 Mit den Zahlen ist das Unternehmen zufrieden. „Mit unseren konzernweit starken Marken und innovativen Produkten haben wir auch in diesem Geschäftsjahr die Märkte belebt. Damit konnten wir unsere Position als einer der bedeutendsten Schaum- und Perlweinhersteller in Europa weiter festigen“, lautet das Resümee von Vorstandssprecher Oliver Gloden.

In den drei Teilkonzernen sieht Schloss Wachenheim unterschiedliche Entwicklungen. So spricht das Unternehmen von einer ausgezeichneten Entwicklung in Ostmitteleuropa. „In allen Ländern und in nahezu allen Produktkategorien konnte ein Absatz- und Umsatzplus erzielt werden. Als Wachstumsmotor hätten sich einmal mehr die dynamischen Märkte in Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei erwiesen.“

Im deutschen Teilkonzern konnte bei den Umsatzerlösen mit 113,6 Millionen Euro eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (112,6 Mio. Euro) erzielt werden – trotz eines Rückgangs der verkauften Zahl an Flaschen. Hier zeigten die notwendig gewordenen Preiserhöhungen, aber auch ein rückläufiges Handelseigenmarkengeschäft Auswirkungen auf den Inlandsmarkt.

Im französischen Teilkonzern bewegten sich die Umsatzerlöse mit 101,4 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem leichten Plus bei Absatz und Umasatz.

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