Schrotthändlern und Kleidersammlern droht ein Bußgeld

Trier · Nach dem Ende der Übergangsfristen für das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen Logistiker, Abfallsammler und Bauunternehmen künftig mit einem Bußgeld rechnen, wenn sie ihre Transporte nicht anmelden.

Trier. Bereits am 1. Juni ist das neue Kreislaufwirtschaftsgestz (KrWG) in Kraft getreten. Mit diesem Monat sind einige Übergangsfristen abgelaufen, die Unternehmen von nun an dazu verpflichten, gesammelte und beförderte Abfälle vorher anzumelden. "Abfallbeförderer, Schrottsammler und alle anderen Unternehmen, die gewerblich Abfälle einsammeln oder befördern, sollten daher schnellstmöglich eine Anzeige bei den entsprechenden Stellen abgeben. Sonst droht ein Bußgeld", sagt Heinz Schwind von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier.
Für den Transport ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Koblenz zu informieren, für gewerbliche Sammlungen sind es die jeweiligen Kreisverwaltungen oder die Stadtverwaltung Trier.
Neben den klassischen Entsorgungsdienstleistern und Altmetallsammlern werden von der Neuregelung auch Betriebe erfasst, die Abfälle an Sammelplätzen einsammeln. So zum Beispiel Aufsteller von Altkleider-Containern und Betreiber von Schrottplätzen.
Auch Logistiker, Containerdienste und Bauunternehmen, die Altglas, Erdaushub oder andere Abfälle im Streckengeschäft befördern, sind betroffen.
Infos gibt es bei der IHK Trier, Geschäftsfeld Innovation, Umwelt, Energie, Heinz Schwind, Telefon: 0651/9777510. red

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