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So können Firmen dem Fachkräftemangel begegnen

So können Firmen dem Fachkräftemangel begegnen

"Fachkräftemangel". Das Wort hat Potenzial, zum Unwort des Jahres zu werden. In Rheinland-Pfalz arbeitet man an einer eigenen Lösung, dem Fachkräftemangel mit vorhandenem Mitarbeiterpotenzial zu begegnen. Dort läuft ein Projekt zur lebensphasenorientierten Personalpolitik. Unternehmen aus der Region sind eingebunden.

Ludwigshafen/Bitburg. (red) "Strategie für die Zukunft - Lebensphasenorientierte Personalpolitik" - wie der Name schon sagt, zielt das Projekt darauf, Mitarbeiter so einzusetzen, wie es ihre individuelle Lebenssituation erfordert. Das setzt auch mehr Flexibilität und neue Ideen von Unternehmen voraus. Genau darum geht es in dem zukunftsorientierten Projekt. Mit der Bitburger Brauerei und dem Modehaus Marx in Trier sind zwei regionale Firmen in das Projekt eingebunden. Am Donnerstag, 30. September, 13.30 bis 16 Uhr, werden erste Zwischenergebnisse in der Bitburger Brauerei in Bitburg vorgestellt. Teilnehmende Modellbetriebe sind die Bitburger Braugruppe, das Modehaus Marx (Trier) und die Sabath Media Designagentur (Kandel/Schwarzwald). Im Projekt "Strategie für die Zukunft - Lebensphasenorientierte Personalpolitik" werden praxisorientierte Konzepte entwickelt, die unterschiedliche Lebens- und Berufsphasen der Mitarbeiter mit den Unternehmensinteressen in Einklang bringen. Dabei wird die vorhandene Infrastruktur genutzt und beispielsweise nach Mitteln und Wegen gesucht, das Erfahrungswissen gerade älterer Arbeitnehmer besser einzubringen und auf jüngere zu übertragen. Unternehmensleitbilder werden ausgebaut oder verändert.

Infos: www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de