Sponsoring für die Region

Sponsoring für die Region

Die Bitburger Brauerei will ihr regionales Kultur- und Sport-Sponsoring auch in den nächsten Jahren fortsetzen. "Wir geben in der Region wesentlich mehr Geld aus, als wir dem Deutschen Fußballbund zahlen", sagt Geschäftsführer Peter Rikowski.

Bitburg. Es ist kein Geheimnis: Ohne das Engagement finanzkräftiger privater Sponsoren würde es viele Sport- und Kulturveranstaltungen in der Region nicht geben. Die Kassen der Kommunen und Vereine sind leer, mit den Eintrittsgeldern alleine ist das Gros der Veranstaltungen längst nicht mehr finanzierbar. Eine der Adressen, bei der die Organisatoren oder Vereinsvorstände immer wieder anklingeln, wenn es um Sponsoring oder eine finanzielle Beteiligung anderer Art geht, ist die Bitburger Brauerei. Für deren Geschäftsführer Peter Rikowski ist das finanzielle Engagement des Unternehmens keinesfalls nur ein Marketinginstrument, um etwa den Bekanntheitsgrad des Bieres aus der Eifel zu steigern. "Der Einsatz für die Region, das soziale Engagement, Kultur-, Sport- und Jugendförderung sind seit Jahrzehnten Bestandteil unserer Unternehmens-Philosophie", sagt der Bit-Chef.Das "Flaggezeigen für die Region" sei schon den Gründungsvätern der Brauerei ein Anliegen gewesen, ergänzt Rikowski und verweist auf die bereits vor 40 Jahren gegründete Kulturstiftung des damaligen Miteigentümers Dr. Hanns Simon. Heute seien es allein in der Region Trier jährlich mehr als 400 kulturelle Veranstaltungen, die von der Bitburger Brauerei etwa durch Sponsoring oder Partnerschaften unterstützt würden.Ähnlich engagiert ist das Unternehmen auch beim regionalen Spitzen- und Breitensport. Ob Fußball, Handball, Basketball, Radfahren oder Läufercups - das gelb leuchtende Bitburger-Signet ist zwischen Saarburg, Traben-Trarbach und Prüm bei vielen Sportveranstaltungen zu sehen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen laut Rikowski auch zahlreiche karitative Vereine und Projekte in der Region durch Spenden.Und was lässt sich die Bitburger das alles kosten? "Jedes Jahr einen hohen siebenstelligen Betrag", sagt der Brauerei-Chef, "deutlich mehr, als wir unserem langjährigen Kooperationspartner Deutscher Fußballbund zahlen." An dieser Praxis wird sich laut Rikowski auch in den nächsten Jahren nichts ändern.

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