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Studenten interviewen Pendler für Forschungsprojekt

Studenten interviewen Pendler für Forschungsprojekt

Für ein Forschungsprojekt befragen Studierende der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern Autofahrer auf den Mitfahrerparkplätzen Sirzenich, Longuich und Salmtal zum Thema Pendeln. Ein Ziel des Projekts sind neue Mobilitätsangebote für Rheinland-Pfalz.

Sirzenich/Longuich/Salmtal. Wer pendelt um wie viel Uhr von wo nach wo? Wer nutzt welchen Mitfahrerparkplatz? Wie sehen die Fahrgemeinschaften aus? Welchen Verbesserungsbedarf gibt es? Um Antworten auf solche Fragen zu erhalten, sind die Studenten, die an einem Forschungsprojekt des Instituts für Mobilität und Verkehr der TU Kaiserslautern mitarbeiten, auf die Erfahrung der Pendler angewiesen. Deswegen führen sie Umfragen auf insgesamt 17 Mitfahrerparkplätzen in Rheinland-Pfalz durch - darunter auch in der Region Trier.
Von 5 bis 9 Uhr in der Frühe stehen die Studierenden heute auf dem Mitfahrerparkplatz Sirzenich, morgen sind sie zur gleichen Uhrzeit auf den Parkplätzen Longuich und Salmtal präsent. Die Kurzinterviews nehmen etwa drei Minuten in Anspruch. "Wir wissen, dass die Pendler nicht viel Zeit haben, da sie zur Arbeit müssen", sagt Diplom-Ingenieur Sascha Baron, der das Projekt bearbeitet. Nach der anonymen Umfrage erhalten die Teilnehmer noch eine Postkarte mit einem Code, der es ihnen ermöglicht, online weitere Fragen zum Thema Pendeln zu beantworten.
Die Interviews sind Bestandteil des vom Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur geförderten Forschungsprojektes "Kollektive Pendlerverkehre am Beispiel von Mitfahrerparkplätzen mit Hilfe von Location-Based-Services" (KoPeMi), Kooperationspartner ist der Landesbetrieb Mobilität. Ziel der Umfrage ist es, eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der zeitlichen und regionalen Nutzung von Mitfahrerparkplätzen zu erhalten. Zudem dienen die Erkenntnisse als Grundlage für die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote in Rheinland-Pfalz.
Auch wenn es dunkel ist, werden die Studierenden nicht zu übersehen sein: Sie tragen Warnwesten und Stirnlampen und haben einen kleinen beleuchteten Pavillon aufgebaut. Und einen heißen Kaffee gibt es für die Befragten auch. arn
Extra

Ein Interview mit Diplom-Ingenieur Sascha Baron zum Thema Verkehr und Mobilität, das er im August dem Wirtschaftsmagazin des Trierischen Volksfreunds, Macher, gegeben hat, ist hier nachzulesen: <%LINK auto="true" href="http://www.business-macher.de/tag/sascha-baron" class="more" text="www.business-macher.de/tag/sascha-baron"%> ; mehr Infos zum Projekt KoPeMi: <%LINK auto="true" href="http://www.bauing.uni-kl.de/imove" class="more" text="www.bauing.uni-kl.de/imove"%> arn