Teil der neuen Heimat

LUXEMBURG. (sas) Großer Bahnhof zum 25-jährigen Bestehen: 300 Ehrengäste aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem Großherzogtum gratulieren der Landesbank Rheinland-Pfalz International zum Jubiläum.

Sie ist eine der ältesten ausländischen Banken am Finanzplatz Luxemburg, die Landesbank Rheinland-Pfalz International (LRI). Und in den 25 Jahren ihrer Präsenz am Standort ist die LRI häufig Vorbild und Trendsetter zugleich gewesen. Umso mehr freut sich das Institut, im 25. Jahr des Bestehens mit 52,5 Millionen Euro den höchsten Gewinn seiner Geschichte eingefahren zu haben. Ein Grund auch für die 100-prozentige Tochter der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP), das Jubiläum würdig zu begehen. Situiert in Luxemburg und ergänzt um Markenzeichen rheinland-pfälzischer Lebenslust wie die Köstlichkeiten des Fernsehkochs Johann Lafer und die Mainzer Hofsänger feierten 300 Ehrengäste im Cercle Municipal das Geburtstagskind unter dem Motto "Hommage an Luxemburg". Dass sich die die LRP 1978 für den Standort ihrer Tochter im Großherzogtum entschieden hat und auch heute wieder dafür entscheiden würde, führt LRP-Vorstand und LRI-Aufsichtsrats-Chef Paul K. Schminke auf den Mix aus Sprachenvielfalt, internationalem Standard und kultureller Verbindung zurück. "Mir welle bleiwen, wu mer sin - Wir wollen bleiben, wo wir sind", lautet auch seine Losung für die 170 Mitarbeiter. Suche nach Geschäftsmöglichkeiten vor Resignation, so habe die LRI in der Vermögensverwaltung und mit dem Private Banking auch in schwierigen Jahren Oberwasser gehalten, machte das Gründungsmitglied klar. Eine Leistung, die auch der LRP-Vorstandsvorsitzende Klaus G. Adam als Vertreter des Mutterhauses lobte: "Immerhin ist die LRI eine der erfolgreichsten Luxemburger Banken." Das freut natürlich auch den Premier- und Finanzminister Luxemburgs, Jean-Claude Juncker. Denn von der LRI sind so allein im Jahr 2002 über 135 Millionen Euro an Steuern in seinen Säckel geflossen. "Die LRI hat uns auch dann die Treue gehalten, als es in Deutschland chic war, sich über Luxemburg despektierlich zu äußern", würdigte Juncker. So bleibe die Bank und das Land Rheinland-Pfalz ein Lieblingspartner des Großherzogtums. Es gelte für ihn: "Mir wollen halen, wat mir hun - Wir wollen halten, was wir haben", sagte der Regierungs-Chef.