Trierer Stadtwerken droht Millionen-Verlust

Trierer Stadtwerken droht Millionen-Verlust

Die Trierer Stadtwerke müssen mit Millionen-Verlusten rechnen - unter anderem wegen der Pleite der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr.

Zum anderen wegen der Beteiligung an einem Kohlekraftwerk im westfälischen Hamm, das wegen verschiedener Pannen noch immer nicht am Netz ist. Die Stadtwerke sind mit rund 13 Millionen Euro an dem Projekt des Energieversorgers beteiligt. Insider gehen aus, dass den Stadtwerken dadurch ab nächstes Jahr ein Schaden von fünf Millionen Euro entstehen wird.

Der andere Grund ist die Pleite der Baumarktketten Max Bahr und Praktiker. Die Stadtwerke haben über 300 Filialen der Ketten mit Strom beliefert. Der Vertrag läuft bis 2015. Für diese Zeit haben die Stadtwerke bereits die entsprechende Menge Strom an der Leipziger Strombörse geordert. Durch die Pleite der beiden Baumärkte bleibt der Trierer Versorger nun auf dem Strom sitzen und auch auf den Kosten dafür. Durch die Insolvenz sind die beiden Baumärkte nicht mehr in der Lage den bestellten Strom zu bezahlen. Auch hier rechnen Experten mit einer Millionen-Summe, die die Stadtwerke abschreiben können.