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Umweltmesse: Handwerk präsentiert sich vom 28. Februar bis 1. März mit 140 Ausstellern

Umweltmesse : Die Öko 2020 trifft den Nerv der Zeit

Handwerk präsentiert sich vom 28. Februar bis 1. März mit 140 Ausstellern: Sanierung und Klimaschutz im Trend.

Ob Klimadebatte, E-Mobilität, Energiesparen oder Förderung des Heizungstauschs: In diesen Zukunftsfragen hat das Handwerk ein Wörtchen mitzureden. „Denn das Handwerk ist der offizielle Ausrüster des Klimawandels“, sagt Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Trier. Das Handwerk stehe für Nachhaltigkeit, fürs Reparieren und Sanieren. Umso offensichtlicher sei die Bedeutung der 20. Auflage der größten regionalen Handwerksmesse Öko 2020 vom 28. Februar bis zum 1. März.

Dann werden an den drei Messetagen auf knapp 7000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Trierer Messepark 140 Aussteller alles präsentieren, was es zum Thema Bauen und Sanieren aktuell auf dem Markt gibt. Die drei Innungen – Sanitär, Heizung und Klimatechnik, Schornsteinfeger sowie Steinmetze und Bildhauer – führen neue Techniken vor, zeigen nachhaltige Heizsysteme und beraten mit aktuellen Tipps zur Energieeinsparung.

„Häufig kommen Bauherren bereits mit fertigen Bauplänen zu uns“, weiß HWK-Geschäftsführer Matthias Schwalbach und verweist auf jährlich rund 10 000 Öko-Besucher, davon etwa zehn Prozent aus Luxemburg und dem Saarland. „Die Öko fördert den Kontakt zu Kunden und bietet eine Plattform für die Betriebe.“

Ob bei Elektro-Mobilität oder Wärmedämmung, Förderprogrammen oder Energieberatung: Schon frühzeitig hat die Öko in den vergangenen Jahren Akzente gesetzt, Trends aufgegriffen und die Umsetzung politischer Entscheidungen im Handwerk angesprochen. „Das Thema Klimaschutz ist inzwischen von existenzieller Bedeutung“, weiß Horst Langen von dem Trierer Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationsbetrieb Langen KG und Obermeister der Innung Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik. Allerdings herrsche bei vielen Verbrauchern „totale Verunsicherung darüber, welche Auflagen sie für ihr Heizsystem erfüllen müssen“. Folglich biete die Öko auch eine gute Gelegenheit zur Information und Beratung.

Simon Neyses, stellvertretender Geschäftsführer von Holzbau Henz in Trierweiler weiß, dass der Hauptwerkstoff Holz seines Betriebs bereits per se zum Klimaschutz beiträgt: „Holz bindet schädliches CO2, und in Deutschland werden mehr Bäume angepflanzt als gefällt“, sagt er. Aber darauf dürfe man sich nicht ausruhen und verweist auf die Energieautarkie seines Betriebes. Allerdings gebe es bezüglich des Holzbaus noch viele Vorurteile, die es bei der Öko 2020 abzubauen gelte.   

In den kommenden zwei Wochen werden wir die Öko-Schwerpunkte vorstellen.

www.oeko-trier.de