Verhandlung im Streit um Entgelte am Hahn vertagt

Verhandlung im Streit um Entgelte am Hahn vertagt

Im jahrelangen Rechtsstreit um Gebühren für den irischen Billigflieger Ryanair am Hunsrück-Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz ist noch kein Ende in Sicht. Das Oberlandesgericht Koblenz vertagte am Mittwoch eine mündliche Verhandlung.

Als Grund nannte der Vorsitzende Richter Karl-Stephan Bock, dass noch Stellungnahmen der jeweiligen Gegenseite zu den in den vergangenen Wochen eingereichten Schriftsätzen ausstünden. Die Fluggesellschaft Lufthansa wehrt sich gegen Entgelte, die der größtenteils landeseigene Flughafen Hahn vom Billigflieger Ryanair verlangt. Lufthansa hält diese für zu niedrig, sieht darin staatliche Beihilfen und möchte, dass Ryanair die vermeintlichen Vergünstigungen zurückzahlt.
Der Fall beschäftigte bislang schon zahlreiche Gerichte. Zuletzt hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass ein deutsches Gericht wegen möglicher Beihilfen einschreiten muss. Als nächster Verhandlungstermin ist der 10. September angesetzt. dpa/red

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