Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose

Arbeitsmarkt : Weniger Arbeitslose

(hw) Der Arbeitsmarkt in Luxemburg hat sich im vergangenen Jahr sehr dynamisch entwickelt. Dies geht aus den Zahlen der luxemburgischen Arbeitsverwaltung Adem (Agence pour le Développement de l‘Emploi) hervor.

So ist die Zahl der Arbeitsuchenden innerhalb eines Jahres um 12,1 Prozent gesunken. Zum 31. Dezember waren insgesamt 15 186 Arbeitsuchende, die in Luxemburg wohnen und die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, bei der Behörde gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 2097 Personen, beziehungsweise 12,1 Prozent.

Die vom Nationalen Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien – Luxemburg (Statec) ermittelte saisonbereinigte Arbeitslosenquote beläuft sich damit im Dezember auf genau fünf Prozent.

Von dem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren insbesondere junge Arbeitsuchende unter 30 Jahren (-18,6 Prozent) sowie Geringqualifizierte (-13,6 Prozent), teilt die Arbeitsverwaltung mit. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen verringert sich um 7,8 Prozent. Ebenfalls rückläufig sei die Zahl der Arbeitsuchenden mit Behinderung oder eingeschränkter Arbeitsfähigkeit, die im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent gesunken ist. Die Adem erklärt zudem, dass im Dezember ein neues Verfahren zur Arbeit­suchendmeldung eingeführt wurde. Dadurch könne es bei der statistischen Erfassung der Arbeitsuchendmeldungen zu einer zeitlichen Verschiebung kommen. Interessant ist auch der Blick auf die Beschäftigungsmaßnahmen: Ende des Jahres waren  insgesamt 4035 Personen in diesem Bereich tätig. Das waren 67 Personen (-1,6 Prozent) weniger als im Vergleich zum Vorjahr.

Der Arbeitsmarkt in Luxenburg weist – wie die Region Trier – eine große Nachfrage nach Fachkräften aus. Im vergangenen Dezember wurden der Arbeitsverwaltung von den Arbeitgebern 2464 offene Stellen gemeldet. Das sind 342 Stellenmeldungen (+16,1 Prozent) mehr als im Dezember 2017. Insgesamt konnte bei den Stellenmeldungen  2018 die 40 000-Marke übersprungen werden. Das ist ein deutlicher  Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zu 2017.

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