Wintereinbruch noch ohne Folgen

Wintereinbruch noch ohne Folgen

Trier. (hw) Auch der Dezember konnte trotz des heftigen Wintereinbruchs die Jahresbilanz auf dem regionalen Arbeitsmarkt nicht trüben. 10 900 Menschen sind arbeoitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote beträgt 4,1 Prozent (+0,3 Prozentpunkte).



Weil die Zählung Mitte des Monats erfolgt, könnte sich der harte Winter deshalb erst im Januar bemerkbar machen. Der Arbeitsmarkt in der Region ist sehr stark saisonabhängig. Insbesondere in Teilen des Handwerks ist im Winter die Auftragslage schwächer, so dass Mitarbeiter entlassen werden. In der Zeit zwischen Silvester und Ostern gilt dies auch für Teile der Gastronomie und des Einzelhandels. Doch diese Entwicklungen spiegeln sich derzeit noch nicht in der Statistik wider: Bisher sind die Auswirkungen des frühen Wintereinbruchs noch nicht wirksam, da die Zählung der Arbeitslosen jeweils zur Mitte des Monats erfolgt. Eventuelle witterungsbedingte Effekte werden daher erst in der Januar-Statistik erkennbar. Im Dezember waren mit 10 900 Männern und Frauen 786 Menschen mehr arbeitslos als im Vormonat November, aber sieben weniger als im Dezember 2009