Wirtschaftswoche

Einen Nettozinsverlust von 23 Milliarden Euro haben laut Allianz die deutschen Sparer seit 2010 durch die Quasi-Null-Zinspolitik der EZB erlitten. Die Schäden der ultralockeren Geldpolitik werden immer größer, Altersarmut wird heraufbeschworen, die Vorsorgebereitschaft geschwächt, Menschen zur leichtfertigen Verschuldung verführt.

Aber trotz des billigen Geldes zündet der Investitionsmotor in Südeuropa nicht. Den Investoren fehlt es an Zukunftsvertrauen - daher bleibt die Eurozone im Krisenmodus. Was soll der Anleger machen, wenn die Zinspolitik zum Vermögenskiller wird, wenn die Aktienkurse Achterbahn fahren? Er sollte nach Stabilitätsankern suchen. Er sollte sich Wohneigentum zur Eigennutzung in guter Lage anschaffen. Er sollte Aktien kaufen, die bei guter Rendite weniger als andere schwanken, defensive Gesundheits- und Pharmaaktien wie Roche, Konsum-Aktien wie Nestlé, Gewerbeimmobilien-Aktien wie Hamborner Reit und Infrastruktur-Aktien wie Vinci oder Infrastrukturfonds. Er sollte sich die langfristige und in stürmischen Phasen kurzfristige Performance von Mischfonds wie Kapital Plus A, DWS-Top-Portefolio Defensiv oder Top Portefolio Balance, Ethna Global Defensiv oder Ethna-Aktiv EA anschauen und unter <%LINK auto="true" href="http://www.Finanzen.net" class="more" text="www.Finanzen.net"%> mit ähnlichen Fonds vergleichen. Wer die Risiken begrenzt ohne Renditechancen zu verbauen, schläft besser.

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